Uniqa weiter im Vorwärtsgang

Markt / 24.07.2016 • 18:08 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Die Uniqa Versicherung ist in Vorarlberg mit 24,54 Prozent Marktanteil weiter Marktführer. Foto: Uniqa
Die Uniqa Versicherung ist in Vorarlberg mit 24,54 Prozent Marktanteil weiter Marktführer. Foto: Uniqa

Versicherung steigert Prämienvolumen und baut Marktanteil weiter aus. Vetriebsmannschaft wird verstärkt.

bregenz. (VN-reh) „Es war ein fabelhaftes Jahr“, sagt Markus Stadelmann, Uniqa-Landesdirektor für Vorarlberg über das Jahr 2015. Schließlich stieg das verrechnete Prämienvolumen auf 175 Millionen Euro. Zulegen konnte die Versicherung dabei quer durch alle Segmente, von Schaden/Unfall und Kfz bis hin zu Kranken- und Lebensversicherung. Das sei gerade als Marktführer nicht einfach, betont Stadelmann im VN-Gespräch. Bei der Krankenversicherung spüre man ein wachsendes Bewusstsein bei der Bevölkerung. Die Sachversicherung profitiere von der guten Wirtschaftsentwicklung im Land, die Kfz-Versicherung vom Autoboom. Bei der Lebensversicherung kam das Plus indes unerwartet. Man sei eher von einer Seitwärtsbewegung beziehungsweise einem Rückgang ausgegangen.

Insgesamt konnte die Uniqa in Vorarlberg ihren Marktanteil auf 24,54 Prozent steigern, obwohl 2015 generell kein einfaches Jahr für die Versicherungsbranche war, denn neben dem Niedrigzinsumfeld kamen mit Solvency-II neue Eigenkapitalregeln auf die Versicherungen zu.

Regionalität zählt

Landesdirektor Stadelmann begründet den Erfolg vor allem mit der persönlichen Beratung vor Ort. „Obwohl Versicherungen ein rauer Wind entgegenbläst, hat sich meine Mannschaft sehr gut geschlagen“, ist er stolz. Zwar ist es besser, eine Versicherung zu haben und nicht zu brauchen, aber wenn, dann entscheidet neben der Qualität die schnelle Abarbeitung im Schadensfall. Den guten Kundenservice merke man vor allem in den geringen Stornoquoten, sagt Stadelmann. Uniqa ist in Vorarlberg an über 40 Standorten vertreten. An dieser regionalen Strategie will man trotz Konzern-Einbettung festhalten.

Erfolg fortgesetzt

So erfolgreich wie 2015 zu Ende ging, so startete auch das Jahr 2016. Im ersten Halbjahr konnte die Uniqa wieder in den Sparten Sachversicherung, Kfz-Versicherung, Lebensversicherung sowie der privaten Krankenversicherung ein Wachstum verzeichnen. Bei der privaten Krankenversicherung hat es sich Stadelmann für 2016 zum Ziel gesetzt, in der verrechneten Prämie über fünf Prozent zuzulegen. Insgesamt könnte das Jahr 2016 eines der besten der vergangenen sechs Jahre werden, ist der Landesdirektor überzeugt, der neben der Lebensversicherung vor allem auch in der Berufsunfähigkeitsvorsorge noch Potenzial sieht. Hier sei es wichtig, individuelle Risiken abzusichern.

Investiert wird heuer vor allem wieder in die Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter. Zudem wird wegen der steigenden Anzahl an Kunden der Vertrieb ausgebaut. Zwölf neue Mitarbeiter sollen heuer eingestellt werden.

Trotz rauen Winds hat sich mein Team gut geschlagen.

Markus Satdelmann

Fakten

Uniqa Vorarlberg 2015

» verrechnetes Prämienvolumen: 175 Mill. Euro (+3%) – davon Schaden-Unfall (+4,6%), Krankenversicherung (+3%), Lebensversicherung (+ 0,8%)

» Marktanteil in Vorarlberg: 24,54 %

» 261 Mitarbeiter und Partner an 40 Servicestellen