Olympia kein Geldsegen für Sportartikler

Markt / 26.07.2016 • 19:06 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Berlin. Es ist die bedeutendste Event-Bühne für die Sportartikelindustrie, doch das große Geschäft wird wohl ausbleiben. In Rio starten mehr als 10.000 Athleten bei den ersten Olympischen Spielen in Südamerika. Sie werden die neuesten Schuhe, Trikots und Schwimmanzüge vor Milliarden von TV-Zuschauern vorführen. „Das ist positiv für den gesamten Sport, aber in Umsätzen kann man das seit Jahren nicht erkennen“, sagt Werner Haizmann, Präsident des Verbands Deutscher Sportfachhandel. Anders als bei einem Fußballgroßereignis oder anderen populäreren Einzelsportturnieren bleibe das große Geschäft aus. Die Masse an Disziplinen sei dafür zu breit gefächert und Sportarten wie Diskuswurf, Bogenschießen und Bahnradfahren keine Massensportarten.