Wohnungen seit 2015 um acht Prozent teurer

Markt / 31.08.2016 • 19:48 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Auch wenn die Preise weiter steigen: Wohnungen sind in Vorarlberg weiterhin sehr begehrt. Foto: VN
Auch wenn die Preise weiter steigen: Wohnungen sind in Vorarlberg weiterhin sehr begehrt. Foto: VN

In den letzten fünf Jahren haben sich
die Preise sogar um
26 Prozent erhöht.

Schwarzach. (VN) 357 Millionen Euro gaben die Vorarlberger im ersten Halbjahr 2016 für Wohnungen aus. Gegeben hat es dafür 1542 Wohnungen. Das zeigt ein Blick ins Vorarlberger Grundbuch. Damit behält Vorarlberg sowohl nach der Anzahl als auch nach dem Wert der verbücherten Wohnungen den siebten Rang im Bundesländer-Ranking.

Nach dem rapiden Anstieg der Verkäufe im ersten Halbjahr 2015 ist man im Land  mit einem Plus von 14 Prozent Wohnungsverkäufen weiter im Aufwind. Der Gesamtwert der verkauften Wohnungen stieg gegenüber dem Vergleichszeitraum 2015 um +17,9 Prozent. Im Vergleich zu den Jahren 2010 bis 2014 sind zwischen 63 und 88 Prozent mehr in Wohnungskäufe geflossen. „Voriges Jahr haben wir noch von einer abartigen Ausnahmesituation gesprochen. Jetzt sieht es aber so aus, als ob wir uns an diese neue Größendimension des Vorarlberger Wohnungsmarktes zu gewöhnen haben“, sagt Reinhard Götze von Remax Immowest in Vorarlberg. Die Firma Remax hat die Erhebung in den amtlichen Grundbüchern in Auftrag gegeben. Diese Datenquelle umfasst die Gesamtheit aller tatsächlichen Immobilien-Transaktionen in Österreich.

Der durchschnittliche Eigentumswohnungspreis kletterte in Vorarlberg im Jahresvergleich um 7,8 Prozent auf 225.241 Euro nach oben. Preistreibend wirkten die Bezirke Bregenz und Feldkirch mit 243.288 Euro (+16,1 %) bzw. 222.304 Euro (+10,2 %). Der Bezirk Bludenz liegt mit 222.713 Euro (+4,6 %) nahe am Bundeslandschnitt, dämpfend wirkt heuer Dornbirn mit 210.158 Euro mit einem Minus von 2,7 Prozent.