Dornbirn liebäugelt mit Markthalle im Zentrum

Markt / 07.02.2017 • 20:55 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Der Wochenmarkt zieht Kunden an, nun prüft Dornbirn, ob eine Markthalle noch mehr Gäste anlockt. Foto: SD
Der Wochenmarkt zieht Kunden an, nun prüft Dornbirn, ob eine Markthalle noch mehr Gäste anlockt. Foto: SD

Dornbirn will mit Machbarkeitsstudie Kritiker beruhigen und Innenstadt attraktiver machen.

Dornbirn. (VN-sca) „In der künftigen Fußgängerzone Schulgasse kann ich mir eine Überdachung zwischen Stadtmarkt und Vereinshaus vorstellen“, sagte Anton Fink, dem genau diese beiden bestehenden Gebäude gehören, im September 2016 in einem VN-Gespräch und entwarf eine Vision: „Eine Halle für Geschäfte, Kultur und Aktionen, wie sie gerade in Rotterdam, allerdings weit größer, eröffnet wurde und zum Anziehungspunkt geworden ist.“ Finks Vision war Startschuss für eine Bürgerinitiative, die seither in Dornbirns City ordentlich „Porzellan zerschlagen“ hat, um im Sprachduktus der Aktivsten zu bleiben, und damit für Diskussionen sorgt. Letzter Paukenschlag: Fink trat aus der Werbegemeinschaft Inside aus, weil er sich nicht vertreten fühlt. Nun will die Stadt offenbar wieder Ruhe herstellen und signalisiert dem aufmüpfigen Fink Entgegenkommen: Mit einer Machbarkeitsstudie, die von Bürgermeisterin Andrea Kaufmann in Auftrag gegeben wurde, wird  im Zuge der Planung Fußgängerzone Schulgasse die Errichtung einer Markthalle geprüft. „Als Ergänzung des größten Wochenmarkts des Landes wäre eine Markthalle für das Stadtzentrum optimal. Mit dieser Studie sollen, neben der inhaltlichen Ausrichtung auch mögliche Standorte untersucht werden“, erläuterte sie am Dienstag vor der Stadtratssitzung. Das Ergebnis der Studie soll bis zum Sommer vorliegen.

Du hast einen Tipp für die VN Redaktion? Schicke uns jetzt Hinweise und Bilder an redaktion@vn.at.