Größter Auftrag aus der Schweiz

Markt / 27.03.2017 • 22:24 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Inhaus investierte 2016 rund 1,4 Millionen Euro, unter anderem in den Bäderpark in Hohenems. Foto: VN
Inhaus investierte 2016 rund 1,4 Millionen Euro, unter anderem in den Bäderpark in Hohenems. Foto: VN

Inhaus liefert Bad- und Sanitäranlagen für 1,5 Millionen Franken. Umsatz konstant.

Hohenems. (VN) Der Heizungs- und Sanitärbedarfsgroßhändler Inhaus hat in der Schweiz den größten Auftrag seit der Gründung des Unternehmens im Jahr 2001 an Land gezogen. Wie Geschäftsführer Robert Küng erklärt, liefert Inhaus Bad- und Sanitärausstattungen für eine Wohnanlage in Zürich mit mehr als 200 Einheiten. Das Auftragsvolumen belaufe sich auf rund 1,5 Millionen Schweizer Franken. Die Auslieferung der Produkte sei bereits am Laufen. „Wir sind in der Schweiz hinsichtlich Zuverlässigkeit, Liefertreue und Preis sehr wettbewerbsfähig“, so Küng.

Im Geschäftsjahr 2016 erzielte Inhaus einen konsolidierten Konzernumsatz von 64 Millionen Euro und bewegte sich damit mehr oder weniger exakt auf dem Niveau des Vorjahres. „Wir hatten eine stabile Entwicklung und sind sehr zufrieden. Das gilt auch für die Ertragssituation, die wir etwas verbessern konnten“, sagt Küng.  Für die Entwicklung 2016 sei insbesondere der Vorarlberger Markt verantwortlich, der deutlich zugelegt habe. Leichte Rückgänge habe es im Vorjahr unterdessen in der Schweiz gegeben, dem wichtigsten Exportmarkt von Inhaus.

Beim Bad- und Sanitärbedarf gebe es nach wie vor einen regelrechten Boom, so Küng. Auf der anderen Seite leide der Bereich Heizungsanlagen unter den niedrigen Energiepreisen für fossile Brennstoffe. „Bei den Heizungsanlagen sind deshalb im Neubau Öl- und Gaskessel verstärkt nachgefragt, die Wärmepumpe ist auf stabilem Niveau.“ Im Sanierungsbereich gelte das ebenso. Im Solar- und Biomassebereich gebe es unterdessen europaweit eine Krise. Dementsprechend sei auch die Nachfrage in Vorarlberg rückläufig.

Mehr Mitarbeiter und Umsatz

Aktuell beschäftigt Inhaus an allen Standorten in Vorarlberg (Bregenz, Hard, Dornbirn, Hohenems, Rankweil) und der Schweiz (Au, St. Gallen, Zürich) insgesamt 214 Mitarbeiter und zehn Lehrlinge. Der Beschäftigtenstand soll weiter erhöht werden, genauso wie der Umsatz. Küng erwartet ein Plus im mittleren einstelligen Prozentbereich.