Mohren-Sechserpack ist Spar derzeit zu teuer

Markt / 04.04.2017 • 20:20 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Kostet in der Befüllung mehr als die Kiste: 8er-Träger Pfiff. VN/HB
Kostet in der Befüllung mehr als die Kiste: 8er-Träger Pfiff. VN/HB

Spar und Mohrenbrauerei verhandeln mit harten Bandagen um Preis von Kleingebinden. 

Dornbirn. (VN) „Aufgrund einer unsachgemäß hohen Preisforderung, welche wir hinsichtlich unserer kundenorientierten Sortimentspolitik nicht akzeptieren konnten, sind die Kleingebinde der Mohrenbrauerei derzeit nicht verfügbar. An einer Lösung wird bereits gearbeitet – wir bitten um Verständnis!“, klärt Lebensmittelhändler Spar die Konsumenten über einen ungewöhnlichen Engpass auf. In Spar-Geschäften ist der Kunde derzeit aufgefordert, entweder das Mohrenbräu in der Kiste zu kaufen oder aber unbedruckte Sechser- oder Achter-Kartonagen selbst mit Pfiff oder Mohren Export zu füllen.

Hintergrund sind Preisforderungen der Brauerei, weil laut Vertriebsleiter Reinhard Hämmerle der Preis für die kleinen Verpackungen erhöht werden musste. „Für eine Kiste sind vier Arbeitsschritte notwendig. Für die Kleingebinde sind es zwölf.“ Das kostet laut Kalkulation der Brauerei pro Pfiff um zwei Cent und für eine Flasche Spezial um drei Cent mehr. Mohren und Spar verhandeln derzeit intensiv an einer kundenfreundlichen Lösung der verschiedenen Preisvorstellungen.