E-Mobilität kostet die EU „richtig viel Geld“

24.04.2017 • 20:19 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Wien. Dem österreichischen Verkehrsminister Jörg Leichtfried gehen die Förderpläne der EU-Kommission für E-Mobilität nicht weit genug. Das grundsätzliche Bekenntnis von EU-Vizekommissionspräsident Maros Sefcovic, den Ausbau von E-Ladestationen in Europa weiter voranzutreiben, begrüßt Leichtfried. „Die Kommission hat die Zeichen der Zeit erkannt“, so der Minister, aber: „Die EU darf jetzt keine halben Sachen machen. E-Mobilität muss alltagstauglich, zuverlässig und leistbar sein, dann steigen die Leute um. Darum brauchen wir einen Vollausbau von E-Tankstellen in ganz Europa, nicht nur entlang der großen Verkehrsachsen. Dafür muss die EU-Kommission richtig Geld in die Hand nehmen“, fordert Leichtfried.