BMW bleibt profitabelster Autokonzern der Welt

Markt / 30.03.2018 • 18:38 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

München Kein anderer Hersteller hat es im vergangenen Jahr geschafft, den Münchner Autokonzern BMW bei der Marge – dem Verhältnis von Umsatz und operativem Ergebnis – zu überflügeln, wie aus einer Auswertung der Unternehmensberatung Ernst & Young (EY) hervorgeht. Daimler musste seinen zweiten Platz aus dem Vorjahr an Suzuki abtreten und wurde Dritter. Volkswagen platzierte sich im Mittelfeld, lag dafür aber bei den Absatzzahlen weltweit an der Spitze. Der erste Platz bei Umsatz und Gewinn ging jeweils an Toyota.

BMW kam wie schon 2016 auf eine Marge von zehn Prozent. Das heißt, dass von je 100 Euro Umsatz im vergangenen Jahr zehn Euro als operativer Gewinn übrig blieben. Suzuki platzierte sich mit 9,8 Prozent knapp dahinter. Daimler schaffte 8,9 Prozent, Volkswagen 6,0 und damit Platz acht.

Die Zahlen beziehen sich jeweils auf die Geschäfte des gesamten Konzerns. Neben dem Kernbereich Auto zählen also zum Beispiel auch Finanzdienstleistungen dazu. Nimmt man allein die jeweilige Automobilsparte als Maßstab, schneidet Daimler bei der Profitabilität mit 9,6 Prozent besser ab, BMW mit 8,9 Prozent schlechter, VW mit 5,9 Prozent fast gleich. Allerdings fehlt bei dieser Rechnung das China-Geschäft von BMW, das der bayerische Konzern in einer anderen Sparte abrechnet.