Efef: Lösung soll unmittelbar bevorstehen

15.05.2018 • 20:17 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Hohenems Nach der Bekanntgabe der Stilllegung des Efef-Standorts Hohenems wurde eine Arbeitsgruppe von Land Vorarlberg, Landwirtschaftskammer und Efef-Eigentümer Rewe ins Leben gerufen, die ein Konzept ausarbeiten wird. Man werde nach einer zukunftsorientierten Lösung für Vorarlberg suchen, betonten Anfang März Josef Moosbrugger als Präsident der Landwirtschaftskammer und Michael Riegler, Geschäftsführer der REWE Austria Fleischwaren GmbH. Ein Thema: Die Versorgung der Kunden in den REWE-Betrieben Billa, Merkur oder Adeg mit Fleisch aus der Vorarlberger Landwirtschaft, der Betrieb eines Schlachthofs und der Erhalt möglichst vieler Arbeitsplätze. Nun soll bei den Gesprächen früher als erwartet ein Durchbruch gelungen sein.

Denn ganz offensichtlich war die Arbeitsgruppe sehr aktiv, wie die VN aus gut informierten Kreisen erfuhren. Von offizieller Seite ist nichts zu erfahren, denn die Beteiligten haben sich zu Stillschweigen verpflichtet, bis eine offizielle gemeinsame Stellungnahme veröffentlicht wird.

Zeitnah soll nun eine Lösung für den Efef-Standort in Vorarlberg präsentiert werden. Insider vermuten, dass das bereits heute, Mittwoch, erfolgen könnte. Dabei gehe es sowohl um die künftige Funktion und Verwertung der Immobilie  als auch um den Betrieb eines Schlacht- und Fleischverarbeitungszentrums für Vorarlberg, für das die Stadt Hohenems einen Standort in unmittelbarer Nachbarschaft der Landwirtschaftsschule vorgeschlagen hat. Ein entsprechender Antrag der FPÖ wurde im Landwirtschaftsausschuss des Landtags einstimmig angenommen, auch im Sinne der Ökoland-Strategie und um lange Transportwege für das Schlachtvieh zu vermeiden. VN-sca