Haus und Bausparer statt Bitcoins

Markt / 07.06.2018 • 20:20 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Kryptowährungen wie Bitcoins bleiben hochriskant. reuters
Kryptowährungen wie Bitcoins bleiben hochriskant. reuters

Wien Beim Sparen und Veranlagen sind die Österreicher sehr konservativ. Am liebsten investieren sie in ein Haus, eine Wohnung, ein Grundstück oder einen Bausparvertrag. Kryptowährungen wie Bitcoins sind hingegen kaum interessant, geht aus dem aktuellen Gfk-Stimmungsbarometer hervor. „Kryptowährungen sind aufgrund ihrer Unabhängigkeit von anderen Geldsystemen in ihrer Entwicklung äußerst schwer berechenbar und bleiben hochriskante Spekulationsobjekte. Der extreme Hype Ende 2017 hat mit Sicherheit das Bewusstsein der österreichischen Sparer in dieser Hinsicht geschärft. Auf den Zug aufspringen möchten aber (derzeit) doch nur die wenigsten“, so Ursula Swoboda, Finanzmarktforscherin von GfK Austria. Nach einem Rückgang 2017 hat der Bausparvertrag in der Beliebtheit als Anlageprodukt wieder zugelegt und belegt nun den dritten Rang nach dem Haus/der Eigentumswohnung und einem Grundstücksbesitz. An vierter Stelle liegt mit 26 Prozent Nennungen das Online-Sparkonto. Dahinter folgen gleichauf Investmentfonds und Gold.