Anlegerklage fordert Twitter-Verbot für Tesla-Chef Musk

10.03.2019 • 17:17 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Palo Alto, Delaware Ein Großinvestor will das Twittern des mitteilungsfreudigen Tech-Milliardärs Elon Musk gerichtlich einschränken lassen. Eine im Bundesstaat Delaware eingereichte Klage fordert ein permanentes Verbot von Musks „unkontrolliertem Gebrauch von Twitter für fehlerhafte Statements über das Unternehmen“. Das teilte die Kanzlei Grant & Eisenhofer mit. Kläger ist ein US-Pensionsfonds, doch das Verfahren ist als Sammelklage angelegt, andere Investoren können sich anschließen. Auch der Tesla-Verwaltungsrat wird beschuldigt, durch mangelnde Aufsicht seine Pflichten verletzt zu haben. Der Rechtsstreit folgt auf einen weiteren Twitter-Fauxpas, mit dem Musk jüngst die US-Börsenaufsicht SEC gegen sich aufbrachte. Im Februar hatte Musk mit einem Tweet zu Teslas Jahresproduktion 2019 laut SEC gegen Auflagen eines Vergleichs verstoßen.