Hilti investiert mehr als jemals zuvor

Markt / 15.03.2019 • 19:15 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Der Liechtensteiner Baugerätekonzern hat 2018 den Gewinn neuerlich erhöht. Hilti
Der Liechtensteiner Baugerätekonzern hat 2018 den Gewinn neuerlich erhöht. Hilti

Baugerätekonzern steigert 2018 dennoch den Gewinn.

Schaan Der Liechtensteiner Baugerätekonzern Hilti hat 2018 den Gewinn neuerlich erhöht. Der Betriebsgewinn stieg um sieben Prozent auf 728 Mill. Franken (641,4 Mill. Euro), der Konzerngewinn um fünf Prozent auf 546 Mill. Franken.

Der klare Anstieg der Gewinnzahlen sei trotz signifikanter Investitionen erreicht worden. Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung nahmen im vergangenen Jahr um 14 Prozent auf 355 Mill. Franken zu. Das Vertriebsteam wurde weltweit um rund 1000 Mitarbeiter vergrößert. Die Gesamtzahl lag per Jahresende bei 29.000 Beschäftigten, das war ein Plus von acht Prozent.

„2018 war ein ausgesprochen dynamisches und wichtiges Jahr für uns. Wir konnten unsere starke finanzielle Basis und ein weiterhin positives Marktumfeld für langfristig ausgerichtete Investitionen nutzen. Wir haben mehr investiert als jemals zuvor“, betont CEO Christoph Loos.

Wie Hilti bereits im Jänner bekannt gegeben hatte, stieg der Umsatz im vergangenen Jahr um 10,7 Prozent auf 5,6 Mrd. Franken. Unter Ausklammerung von Akquisitionen betrug das Wachstum 9,8 Prozent. Dabei lag das Wachstum in Europa und in Nordamerika in Lokalwährungen bei mehr als zehn Prozent, während die Regionen Lateinamerika, Asien/Pazifik sowie Osteuropa, Mittlerer Osten und Afrika etwas unter dem Gesamtschnitt zunahmen. Zudem bleibt die Bilanz der Hilti Gruppe mit einer Eigenkapitalquote von 55 Prozent und einer Liquidität von über einer Milliarde Franken weiterhin unverändert solide.

Im laufenden Jahr dürfte das Marktumfeld angesichts der nachlassenden Dynamik in der Weltwirtschaft und der handelspolitischen Spannungen anspruchsvoller werden, heißt es. Beim Umsatz wie auch beim Betriebsergebnis erwartet Hilti dennoch ein Wachstum im „mittleren bis hohen einstelligen Bereich“.