Banken-Betriebsräte beraten KV-Verhandlungen

Markt / 01.04.2019 • 20:00 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Banken-Betriebsräte enterten symbolisch das Piratenschiff. Quasi ein Schuss vor den Bug der Arbeitgeber. VN/Paulitsch

Arbeitnehmervertreter entern symbolisch ein Piratenschiff nach dem Stillstand der Kollektivvertragsverhandlungen.

Sulz, Wien Symbolisch haben die rund 50 Betriebsräte der Vorarlberger Banken ihre Besprechung der weiteren Vorgangsweise bei den ins Stocken geratenen KV-Verhandlungen auf dem Spielplatz „Sulner Pirateninsel“ angelegt. Piraten deshalb, so Bernhard Heinzle von der Gewerkschaft GPA-djp, weil man die 3300 Mitarbeiter der Geldinstitute in Vorarlberg um ihre Lohnerhöhung bringen wolle. Proteste fanden am Montag in allen Bundesländern statt, in Vorarlberg ist man zurückhaltend. Erst einmal werden die Mitarbeiter in Betriebsversammlungen informiert, wie es weitergeht. Auch ein Streik wird nicht ausgeschlossen, wenn bei der nächsten Verhandlungsrunde am 23. April kein Ergebnis erzielt wird. Gefordert werden von den Arbeitnehmern mindestens drei Prozent, die Arbeitgeberseite bot vergangene Woche 2,66 Prozent. „Die Banken haben Milliarden verdient, davon sollen auch die Mitarbeiter etwas spüren“, so Heinzle.