Neuer Verdacht bei Daimler auf Software-Manipulation

14.04.2019 • 17:10 Uhr / 1 Minuten Lesezeit
Das Kraftfahrtbundesamt prüft den Verdacht auf Manipulation. APA
Das Kraftfahrtbundesamt prüft den Verdacht auf Manipulation. APA

Berlin Im Abgasskandal gibt es beim deutschen Autobauer Daimler einen neuen Verdacht auf Manipulation von Software für die Abgasreinigung.

Das Kraftfahrtbundesamt (KBA) habe ein Anhörungsverfahren gegen den Autohersteller wegen Verdachts auf eine weitere „unzulässige Abschaltvorrichtung“ eingeleitet. Es geht einem Zeitungsbericht zufolge um rund 60.000 Fahrzeuge des Modells Mercedes-Benz GLK 220 CDI mit der Abgasnorm 5, die zwischen 2012 und 2015 produziert wurden. Ein Daimler-Sprecher bestätigte, dass es eine Anhörung in dieser Sache gebe. Mit dem KBA liefen dazu seit Monaten Gespräche. Das Unternehmen habe seine Stellungnahme noch nicht abgegeben, das solle aber noch im April geschehen.  Wie „Bild am Sonntag“ berichtete, ist die Behörde bereits im Herbst 2018 auf die verdächtige Software-Funktion gestoßen.