Volksbank Vorarlberg steigert Gewinn

02.05.2019 • 17:07 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
In der Volksbank spricht man von einem zufriedenstellenden Geschäftsjahr. VN
In der Volksbank spricht man von einem zufriedenstellenden Geschäftsjahr. VN

Jahresergebnis geprägt von Verkäufen. Höhere Eigenkapitalquote.

Rankweil Die Volksbank Vorarlberg hat den Konzerngewinn nach Steuern im Geschäftsjahr 2018 gegenüber dem Jahr davor von 11,46 auf 12,95 Mill. Euro erhöht. Vor Steuern lag das Ergebnis mit 1,03 Mill. Euro aber massiv unter jenem des Vorjahrs (11,59 Mill. Euro). Die Bilanzsumme wuchs von 2,19 auf 2,43 Mrd. Euro. Bank-Chef Gerhard Hamel spricht von einem „zufriedenstellenden Geschäftsjahr mit positiven Weichenstellungen für eine solide Zukunft“.

Das Jahresergebnis der Volksbank war den Angaben zufolge stark geprägt von den Verkäufen ihrer beiden Auslandsbeteiligungen – der Volksbank AG Schweiz und der Volksbank AG Liechtenstein. Die Eigenmittelquote lag 2018 bei 14,62 Prozent (2017: 14,38 Prozent). Nach der Veräußerung der Tochterbanken wolle sich die Volksbank Vorarlberg nun „auf ihre Stärken als etablierte Hausbank mit genossenschaftlichen Werten“ konzentrieren, erklärt Hamel.

Höhere Kreditnachfrage

Die Höhe der Forderungen der Volksbank Vorarlberg an ihre Kunden blieb auf dem Niveau von 2017, nämlich bei 1,56 Mrd. Euro. Die Kreditnachfrage im Inland stieg um 7,8 Prozent. Ebenfalls stabil blieb der Zinsüberschuss mit 24,87 Mill. Euro (2017: 24,85 Mill.).