Viessmann Holzfeuerungsanlagen hat um ein Drittel zugelegt

Markt / 09.05.2019 • 22:19 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Viesmann-Geschäftsführer Peter Mender - hier in einer Brennkammer - ist für die zukünftige Entwicklung optimistisch. Viessmann
Viesmann-Geschäftsführer Peter Mender – hier in einer Brennkammer – ist für die zukünftige Entwicklung optimistisch. Viessmann

Umsatzplus von 35 Prozent im vergangenen Jahr. Heuer zweistellige Steigerung geplant.

Hard Die begründeten Sorgen der vergangenen Jahre, wonach das unter anderem auf Heiztechnik-Produkte spezialisierte deutsche Familienunternehmen Viessmann den Standort seiner Tochterfirma Viessmann Holzfeuerungsanlagen GmbH in Hard aufgrund jahrelanger Verluste bald einmal schließen könnte, dürften sich mehr und mehr in Luft auflösen. Denn seit dem Antritt des derzeitigen Geschäftsführers Peter Mender im September 2016 geht die Entwicklung bei Viessmann in Hard in eine ganz andere Richtung. Wie Mender erklärt, habe der Standort Hard im Geschäftsjahr 2018 einen Umsatz von mehr als 20 Millionen Euro erzielt. Das sei ein Plus von rund 35 Prozent. Auch die Ertragssituation habe sich deutlich verbessert.

Viessmann in Hard ist innerhalb des Konzerns für Holzfeuerungsanlagen im Leistungsbereich von 150 bis 8.000 kWh zuständig. Im Berichtsjahr wurden nach Angaben von Mender mehr als 40 solche Anlagen gebaut beziehungsweise in Betrieb genommen.

Zweistelliges Umsatzplus in 2019

Auch für das Geschäftsjahr 2019 zeigt sich Mender optimistisch. „Aktuell sind wir bis Jahresende bereits ausgelastet. Wir gehen deshalb auch heuer von einem deutlich zweistelligen Wachstum beim Umsatz aus.“ Bis spätestens 2020 will Mender in Hard wieder ein ausgeglichenes Ergebnis erzielen. Man sei für die Herausforderungen des Marktes mittlerweile sehr gut gerüstet und habe viel Entwicklungsarbeit geleistet. Zudem wurde die Vertriebs- und Servicemannschaft in Deutschland aufgestockt. Insgesamt beschäftigt Viessmann Hard rund 120 Mitarbeiter.

„Wir gehen auch heuer von einem deutlich zweistelligen Wachstum beim Umsatz aus.“