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14.05.2019 • 20:45 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Wien Arbeitgeber in der EU sollen verpflichtet werden, die ganze Arbeitszeit ihrer Beschäftigten systematisch zu erfassen. Das geht aus einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) hervor. Alle EU-Staaten müssten das durchsetzen. Von der WKÖ hieß es, die heimische Arbeitszeiterfassung entspreche den EuGH-Vorgaben. Die AK verwies darauf, dass Überstunden nicht mehr verfallen dürften. Nur durch eine systematische Erfassung der Arbeitszeit aller Mitarbeiter lasse sich überprüfen, ob zulässige Arbeitszeiten überschritten würden.