Wolford macht aus alten Fischernetzen Strümpfe

07.06.2019 • 18:00 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Für die neuen Strumpfhosen werden Fischernetze recycelt und sonstige Nylonabfälle verwertet. FA

Wolford punktet mit weiterer Innovation. Außerdem gab es einen Durchbruch bei der Finanzierung für das Unternehmen.

Bregenz Pünktlich zum World Ocean Day am 8. Juni erreichen die ersten Netzstrümpfe aus Econyl-Garn die Wolford-Shops. Das ist nur ein weiterer Schritt auf dem Weg in die Zukunft: Bis 2025 sollen 50 Prozent der Wolford-Produkte kreislauffähig hergestellt werden.

Nach der Entwicklung der ersten Cradle-to-Cradle-Produkte für den biologischen und technischen Kreislauf haben die Entwicklungsexperten der Bregenzer Wolford AG eine weitere umweltschonende Innovation umgesetzt: Netzstrumpfhosen aus nachhaltigem Econyl-Garn, welches aus alten Fischernetzen und anderem Nylonabfall aus dem Ozean gewonnen wird. Dafür werden Fischernetze recycelt und sonstige Nylonabfälle verwertet, um Fasern und Garne zur nachhaltigen Nutzung herzustellen. Dies führt nicht nur zum Einsparen von Ressourcen, sondern hilft gleichzeitig dem Ozean, einem der größten Umweltsysteme, sich zu regenerieren.

Das ist nicht die einzige positive Meldung aus der Bregenzer Strumpffabrik. In einer Adhoc-Meldung gab das Unternehmen bekannt, dass es mit seinen österreichischen Bankpartnern eine Verlängerung der Kreditlinien bis zum 30. Juni 2021 vereinbaren konnte. Damit ist die Finanzierung des laufenden Geschäfts für die nächsten zwei Jahre sichergestellt.

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