Photinus beleuchtet Radschnellstrecke nach Frankfurt

15.06.2019 • 10:00 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Design, Bauweise und klagloser Betrieb der Vorarlberger Solarleuchten, so GF Martin Keßler, überzeugen die Kundschaft. FA

Photinus gewinnt Ausschreibung für Radschnellweg mit neuer Solarleuchten-Technologie.

Dornbirn, Frankfurt Der König des Emirats Bahrain, Hamad bin Isa Al Chalifa, hat höchste Ansprüche. Auch bei der Außenbeleuchtung. Gefunden hat er Solarleuchten, die seine Wünsche erfüllen, in Dornbirn. König Hamad ist nicht allein mit seinen Anforderungen, auch ganz normale Kommunen, Firmen und Privatpersonen entscheiden sich bei der Außenbeleuchtung für Photinus-Solarleuchten, berichtet der Geschäftsführer der Firma, Martin Keßler.

Der Regionalverband Frankfurt-Rhein-Main hat im Jahr 2015 eine detaillierte Machbarkeitsstudio für einen  Radschnellweg erstellt. Ergebnis war, dass ein Raddirektweg eine wichtige infrastrukturelle Einrichtung im Rhein-Main-Gebiet und eine attraktive Mobilitätsoption für den Ausbau des Verkehrssystems darstelle. Zudem wurde festgehalten – und da kommt Photinus ins Spiel -, dass „eine Beleuchtung des Raddirektwegs anzustreben ist, da gerade die Strecke zur Arbeit im Winter oft im Dunkeln zurückgelegt wird“.

Erster Abschnitt leuchtet

Der erste, 3,6 Kilometer lange Abschnitt der Radschnellverbindung ist Anfang Juni offiziell eröffnet worden. Insgesamt wird die Expressroute 30 Kilometer lang sein und 600 Solarleuchten umfassen. Das Dornbirner Unternehmen photinus hat die Ausschreibung dieses Prestigeprojekts in Deutschland gewonnen und extra für dieses Projekt eine völlig neue innovative Technologie entwickelt. Der erste Abschnitt des Radschnellwegs wurde bereits mit den innovativen „merkur“-Solarleuchten ausgestattet, so Kessler. Diese Leuchten können bedarfsorientiert gesteuert werden und reduzieren dadurch die Anschaffungskosten erheblich. Die Nutzer des Radwegs sind von der umweltfreundlichen Beleuchtung begeistert, da die Leuchten den Radweg normgerecht erhellen und die Installation schnell und einfach ohne Verkabelung erfolgte. Der zweite Abschnitt des Radschnellwegs wird Ende September mit Photinus-Solarleuchten ausgestattet. Im Jahr 2022 soll der Radweg fertiggestellt sein und die Städte Darmstadt und Frankfurt miteinander verbinden.

„Diese Strecke war ein langgehegter Traum, der jetzt Realität wird“, sagte der hessische Wirtschaftsminister und stv. Ministerpräsident Tarek Al-Wazir bei der Eröffnung. Jeder dritte Bundesbürger nutze sein Fahrrad täglich. „Das Rad ist längst nicht mehr nur ein Freizeitfortbewegungsmittel. Ein Drittel der Radfahrer nutzt es als Verkehrsmittel auf dem Weg zur Arbeit.“ Die Menschen, die nicht mit dem Rad unterwegs seien, würden die mangelnden Radwege und fehlende Sicherheit als Hauptargumente dafür nennen. „Hier schaffen wir jetzt Abhilfe, denn es gilt, ein großes Potenzial an Radfahrern zu heben“, so Al-Wazir.

Momentan sind weitere Radwegprojekte in ganz Europa in der unmittelbaren Umsetzung.

Photinus Fakten

Geschäftsführer Martin Keßler

Gesellschafter Martin Keßler (Anteil: 55 %) Corbax GmbH , Schweiz (35 %), Focus Energy Investment AG , Schweiz (10 %)

Unternehmenszweck Herstellung von elektrischen Lampen und Leuchten

Referenzen Schloss Neuschwanstein, Skisprungschanze Holmenkollen, Elgafossen Wasserfall