Nachhaltig bauen: Vorarlberg hat die Nase vorn

Markt / 31.07.2019 • 16:45 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
 Die Fachjury wählte die neue Schule am See in Hard auf die Shortlist, weil die Nachhaltigkeitsmaßnahmen überzeugen.VN/Steurer
Die Fachjury wählte die neue Schule am See in Hard auf die Shortlist, weil die Nachhaltigkeitsmaßnahmen überzeugen.VN/Steurer

Staatspreis Architektur und Nachhaltigkeit: Shortlist mit sechs Vorarlberger Architekten und Projekten.

Wien, Schwarzach Die sechste Auflage des Staatspreises Architektur und Nachhaltigkeit des Bundesministeriums für Nachhaltigkeit und Tourismus (BMNT) verspricht ein Erfolg zu werden. Mit insgesamt 50 Einreichungen aus ganz Österreich ist die Konkurrenz um die Auszeichnung im Bau- und Immobiliensektor größer denn je. Auf der von der Fachjury erstellten Shortlist finden sich die 17 besten Projekte unterschiedlicher Kategorien, die für den Staatspreis Architektur und Nachhaltigkeit in der engeren Auswahl sind, sechs davon sind in Vorarlberg oder wurden von Vorarlberger Architekten geplant. Die Preisträger werden im Oktober 2019 in Wien bekannt gegeben.

„In jeder Hinsicht ist das Niveau des aktuellen »Staatspreis Architektur und Nachhaltigkeit herausragend. Auffallend ist die große Anzahl an Bildungsbauten, und besonders erfreulich sind die sehr überzeugenden Sanierungsbeispiele. Es ist beachtlich, wie eine relativ kleine Community von initiativen Fachleuten beweist, dass wir für die Architektur einen Plan für die Klimarettung haben“, so Roland Gnaiger, Vorsitzender der Staatspreis-Jury, der Vorarlberger Architekt und Professor an der Kunstuniversität Linz.

Unter den eingereichten Bewerbungen befinden sich Gebäude sämtlicher Nutzungskategorien. Neu hinzugekommen ist heuer die Kategorie für Ensembles und Quartiere: Um Lösungen für Fragen des Klimawandels und der Zersiedelung zu entwickeln, hat die nachhaltige Siedlungsentwicklung eine Schlüsselfunktion inne.