Zuckersüß war gestern

12.08.2019 • 20:19 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Spar-Chef Drexel (2. v. r.) und der wissenschaftliche Beirat der Zucker-Initiative. Fa
Spar-Chef Drexel (2. v. r.) und der wissenschaftliche Beirat der Zucker-Initiative. Fa

695 Tonnen Zucker in den Spar-Eigenmarkenprodukten eingespart.

Salzburg, Dornbirn Herr und Frau Vorarlberger nehmen täglich wie die anderen Österreicher 92 Gramm Zucker, also rund 22 Teelöffel Zucker zu sich. Zu viel: Die Weltgesundheitsorganisation WHO empfiehlt allerdings bei einem Erwachsenen eine tägliche Zuckermenge von maximal 50 Gramm oder zwölf Teelöffeln – ideal seien sogar nur 25 Gramm oder sechs Teelöffel pro Tag. Die empfohlene Tagesdosis bezieht sich auf die Aufnahme von freiem Zucker.

Für Spar Österreich war klar, dass das Handelsunternehmen in dieser Frage nicht nur Aufklärung betreibt, sondern dass es auch praktisch tätig wird. Bei mehr als 260 Spar-Eigenmarkenprodukten wurden die Rezepturen unter die Lupe genommen und seit Februar 2017 bis heute insgesamt 695 Tonnen Zucker entnommen. „Das entspricht 47 mit Zucker vollbeladenen Lkw“, zieht Spar-Vorstandsvorsitzender Gerhard Drexel Bilanz. 

Die größte Einsparungsmenge mit 320 Tonnen wurde bei den Getränken erzielt. Unterstützt wird Spar im Bestreben für weniger zuckerreiche Nahrungsmittel von einem wissenschaftlichen Ärztebeirat sowie mittlerweile 26 Partnern der zucker-raus-initiative. Die Lebensmittelhersteller haben sich der Allianz gegen zu viel Zucker, der zucker-raus-initiative, angeschlossen und haben zahlreiche Produkte im Angebot, die mit einem geringeren Zuckeranteil, ohne Zucker oder ohne zugesetztem Zucker auskommen. Damit setzen die Produzenten Maßnahmen zur Forcierung zuckerreduzierter Lebensmittel um.