Keine großen Thomas-Cook-Kontingente

Markt / 24.09.2019 • 22:20 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Mehr Individual- und nicht so viele Thomas-Cook-Touristen im Land.

Schwarzach, London Pauschalreisen nach Vorarlberg halten sich in Grenzen, „der Tourismus in Vorarlberg baut stärker auf Individualreisende“, erklärt Harald Furtner, Geschäftsführer der Fachgruppe Hotellerie auf VN-Anfrage. Das dürfte die Vorarlberger Hotellerie vor größerem Schaden nach der Insolvenz des zweitgrößten Reiseanbieter weltweit, Thomas Cook, bewahren, schätzen Vorarlberger Brancheninsider und Hotelliers. Im Gegensatz zu den Tiroler Beherbergern, die im vergangenen Winter rund 150.000 Nächtigungen an Thomas Cook und Töchter wie Neckermann Reisen verkauft haben.

Während bei Thomas Cook plc in London die Sache klar ist, sondiert die deutsche Tochter des Konzerns und damit verbunden die Thomas Cook Austria AG die Möglichkeiten einer Weiterführung. Die deutsche Thomas Cook GmbH hat am Montag auf Notgeschäftsführung umgestellt, aber noch keinen Insolvenzantrag gestellt. Man stehe in Gesprächen mit möglichen Kapitalgebern und allen zuständigen Gremien auf Regierungsebene, um eine Fortführung zu ermöglichen, erklärt Ioannis Afukatudis, CEO der Thomas Cook Austria AG, der die Reisebüros darüber informierte, dass über die Zukunft von Neckermann Reisen und anderen Konzernmarken bis Mittwochabend entschieden werde.