Kästle-Eigentümer stockt auf

Markt / 17.10.2019 • 22:28 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Angebotserweiterung: Kästle hat nun auch Langlaufskier im Angebot. kästle
Angebotserweiterung: Kästle hat nun auch Langlaufskier im Angebot. kästle

ConsilSport-Anteil an Skihersteller nun bei 92 Prozent.

Hohenems Die tschechische Unternehmensgruppe ConsilSport hat ihren Mehrheitsanteil am Skihersteller Kästle weiter erhöht. Nachdem sich die beiden Miteigentümer Bernd Knünz und Wolfgang Kappl als Gesellschafter zurückgezogen haben, hält die ConsilSport s.r.o. mittlerweile 92 Prozent der Anteile. Die restlichen acht Prozent sind bei der Knünz GmbH (6 Prozent), bei Alexander Lotschak und Christopher Davenport (jeweils 0,4 Prozent) sowie bei Prokurist Rainer Nachbaur (1,2Prozent). Laut Kästle-Marketingleiter Phi­lipp Giselbrecht bringe die Veränderung allerdings keine Veränderung im Tagesgeschäft für Mitarbeiter, Geschäftspartner und Kunden mit sich. „Wir genießen hier in Hohenems hohes Vertrauen von ConsilSport und können sehr eigenständig arbeiten.“ Aktuell seien in Vorarlberg rund 50 Mitarbeiter tätig. In den vergangenen Monaten habe man sechs neue Positionen geschaffen.

Am Kästle-Hauptsitz Hohenems befinden sich Verwaltung, Finanzabteilung, Marketing und Vertrieb. Dazu kommen die Entwicklung und Herstellung von Prototypen, Kleinserien, Alpin-Racing-Ski-Modellen und Wettkampf-Tourenskiern. Unter dem Strich werden rund zehn Prozent aller Kästle-Ski in Hohenems produziert. Die Serienproduktion der Alpin-Skier hat Kästle Schritt für Schritt von externen Zulieferern/Herstellern an einen eigenen Produktionsstandort von ConsilSport in Tschechien verlegt.

Für die kommende Skisaison 2019/20 rechnet Giselbrecht aufgrund der derzeit guten Auftragslage mit einem Umsatzplus von etwa 30 Prozent.