Forstner Maschinenbau legt ordentlich zu

Markt / 12.11.2019 • 19:33 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Forstner entwickelt und produziert sogenannte Abcoil-Anlagen. Zu den Kunden gehören Spenglerbetriebe und Industriebetriebe. Forstner
Forstner entwickelt und produziert sogenannte Abcoil-Anlagen. Zu den Kunden gehören Spenglerbetriebe und Industriebetriebe. Forstner

33 Prozent mehr Umsatz, 20 Prozent mehr Mitarbeiter.

Feldkirch 2018 übernahm die CIDAN Machinery Sweden die alteingesessene Feldkircher Forstner Maschinenbau GmbH. Mit Erfolg. Denn laut Forstner-Geschäftsführer Gerhard Zech hat das Unternehmen im Geschäftsjahr 2018/19 einen Umsatz von 9,7 Millionen Euro erzielt. Das ist ein Plus von 33 Prozent gegenüber dem vorangegangenen Geschäftsjahr.

Für Zech ist die Zugehörigkeit zur schwedischen CIDAN-Gruppe der maßgebliche Grund für diese Wachstumsentwicklung. „Wir profitieren sehr stark vom Netzwerk und den Synergieeffekten. Gerade das Geschäft mit Großanlagen in der Industrie hat sich sehr gut entwickelt.“ Das größte Wachstum verzeichne man in Mitteleuropa und den USA. Die aktuelle Handelspolitik der US-Amerikaner habe keine negativen Auswirkungen auf Forstner, da man in der Herstellung von Investitionsgütern tätig sei. Auch in Nordeuropa habe man neue Marktzugänge erhalten. Lediglich China sei hinter den Erwartungen zurückgeblieben. 

Personalstand erhöht

Die Ertragssituation für 2018/19 bezeichnet Zech als zufriedenstellend positiv und auch die der Auftragsbestand sei im laufenden Geschäftsjahr 2019/20 der bislang höchste seit Bestehen der Firma. Man rechne erneut mit einem zweistelligen Umsatzplus. Die Geschäftsentwicklung hat auch Auswirkungen auf den Personalstand. So sei Forstner seit der Übernahme von 46 auf 56 Mitarbeiter gewachsen.

Forstner entwickelt und produziert Abcoil-Anlagen. Diese Maschinen werden dazu verwendet, um auf sogenannten Coils (Spulen) aufgerolltes Blech abzuwickeln, geradezurichten und in der Länge zuzuschneiden.