Ein Stück Liechtenstein in Feldkirch

Markt / 25.11.2019 • 22:20 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Quartiersentwicklung am Bahnhof Feldkirch wird branchenweit beachtet.
Quartiersentwicklung am Bahnhof Feldkirch wird branchenweit beachtet.

Liechtensteinische Landesbank investiert in Feldkircher BahnhofCity.

Feldkirch Das Palais Liechtenstein in der Feldkircher Altstadt zeigt die enge Verbindung der Montfortstadt zum Nachbarland genauso wie die Liechtensteiner Linienbusse, die ein vertrautes Bild für die Feldkircher sind. Besonders oft sind sie am Bahnhof zu sehen. Das wird wohl nicht der Grund gewesen sein, dass die LLB Immo Kapitalanlagegesellschaft beim geplanten Stadt- und Quartiersentwicklungsprojekt BahnhofCity Feldkirch einsteigt, denn die Fondsmanager beurteilen ihre Investitionen eher nach ökonomischen denn sentimentalen Parametern. Aber der Einstieg ist wohl auch symbolisch ein starkes Zeichen für gute Nachbarschaft.

Zukunftskonzept honoriert

Ein der LLB Immo Invest (Tochtergesellschaft der Liechtensteinischen Landesbank Österreich, Anm.) zugehöriger Immobilienfonds übernimmt die Baufelder 5 und 6 mit einer Mischung aus Geschäfts-, Wohn- und Arbeitsflächen. Die Entscheidung, in die BahnhofCity Feldkirch zu investieren, sei eine Bestätigung für das Zukunftskonzept des gesamten neu entstehenden Quartiers, zeigen sich die Betreiber Roland Pircher, Stefan Eigentler und Andreas Schwaiger erfreut über den neuen Partner in der BahnhofCity Feldkirch.

Das Großprojekt erforderte eine exakte Planung der Bauarbeiten, die in zwei Etappen umgesetzt werden. Die erste Etappe beinhaltet den Bau der Tiefgarage und des Busplatzes sowie der Baufelder 1, 2 und 3. Der Busplatz soll 2020 fertiggestellt werden, der Rest der ersten Etappe Ende 2021. Im Frühjahr 2020 folgt dann die zweite Bauetappe mit den Baufeldern 4, 5 und 6. Die Fertigstellung des 60 Mill. Euro-Projekts ist für Anfang 2022 geplant.

80 Wohnungen

Im großzügigen Wohn- und Geschäftshaus auf Baufeld 5 werden neben einer Geschäftsfläche im Erdgeschoß 64 hochwertige Wohnungen entstehen. Hinzu kommen 44 Tiefgaragenplätze in zwei Untergeschoßen. Die etwas kleinere Wohnanlage auf Baufeld 6 hingegen wird neben einer Geschäftsfläche im Erdgeschoß in insgesamt fünf Obergeschoßen Platz für 16 Wohnungen und 23 Tiefgaragenplätze im Untergeschoß bieten.