Pumpenhersteller Kral kämpft mit Gegenwind

Markt / 12.12.2019 • 08:45 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Geschäftsführer Otmar Kräutler geht für das laufende Geschäftsjahr 2019/20 davon aus, dass sich das derzeitige Markt- und Wettbewerbsumfeld nicht gravierend verändern werde. FA

Geopolitik und Branchenveränderungen machen zu schaffen.

Lustenau Es gibt globale Marktumfelder, deren Entwicklung sich von Firmen nur wenig wirklich vorhersehen oder gar beeinflussen lassen. In so einem komplexen Marktumfeld ist das Lustenauer Familienunternehmen KRAL tätig. Die Firma entwickelt und produziert Schraubenspindelpumpen und Durchflussmesstechnik, die etwa in den Bereichen Schiffstechnik und Kraftwerksbau zur Anwendung kommen. Der Exportanteil liegt bei 97 Prozent.

Die Kombination aus Handelskonflikten, das Aufkommen von Konkurrenztechnologien, eine zurückhaltende Investitionsbereitschaft und ein massiver Preiswettbewerb in der Branche hat im Geschäftsjahr 2018/19 (April) bei KRAL deutliche Spuren hinterlassen. Obwohl der Umsatz von 33,6 auf 34,5 Millionen Euro gesteigert werden konnte, sank die Betriebsleistung um zwei Prozent auf 34,7 Prozent. Das Vorsteuerergebnis reduzierte sich auf rund 142.000 Euro. Im Jahr davor (2017/18) lag das Ergebnis vor Steuern noch bei fast 2,9 Mill. Euro.

Geschäftsführer Otmar Kräutler ging im Ausblick für das laufende Geschäftsjahr 2019/20 davon aus, dass sich das derzeitige Markt- und Wettbewerbsumfeld nicht gravierend verändern werde. Leichte Erholungen im Bereich Marine werden sich nur wenig auf den Auftragseingang auswirken. Dazu kommen weiterhin unter Druck stehende Produktpreise und eine verhaltene Investitionsbereitschaft bestimmter Kundengruppen.