Bregenzer Mili-Kiosk vor Neubau

Markt / 22.01.2020 • 18:46 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Generationen von Mili- und Pipeline-Gästen kauften in diesem Kiosk Eis und Limo. WPA
Generationen von Mili- und Pipeline-Gästen kauften in diesem Kiosk Eis und Limo. WPA

Traditionskiosk an der Bregenzer Pipeline soll abgerissen werden.

Bregenz Das historische Schwimmbad Mili an der Bregenzer Pipeline ist eine Institution. Aber ebenso traditionell und nicht wegzudenken ist auch der Kiosk, der vor dem Bahnübergang zum Traditionsbad und zur Pipline Badegäste seit Jahrzehnten mit Proviant versorgt. Nun soll das kleine Gebäude einem Neubau weichen, wie aus einer Kundmachung der BH Bregenz hervorgeht.

Demnach planen die Projektbetreiber Christoph Kalb und Elisabeth Steger eine um rund fünf Quadratmeter auf 18,88 Quadratmeter vergrößerte Grundfläche des Gebäudes. Dadurch verkleinere sich der seeseitig vorgelagerte Gastgarten auf etwa 14 Quadratmeter. Das Gesamtausmaß des Kiosks inklusive Gastgarten bleibe jedoch mit rund 34 Quadratmeter unverändert. Der neue Kiosk soll in geschlossener Bauweise errichtet werden und verfüge über ein Buffet. Kalb ist Architekt und Hausherr des unmittelbaren Nachbarhauses, das ob seiner Höhe im Jahr 2013 für erheblichen Widerstand der Nachbarn sorgte, als es das frühere Bahnwärterhäuschen ersetzte. 

Da das Projekt „Kiosk neu“ den Uferschutzbereich des Bodensees berühre, sei gleichzeitig auch noch die Bewilligung nach dem Gesetz über Naturschutz und Landschaftsentwicklung beantragt worden. Der mündliche Teil der Bauverhandlung vor Ort findet laut Kundmachung bereits Ende Jänner 2020 statt.