Alpina braucht in Hard mehr Platz

Markt / 30.01.2020 • 19:30 Uhr / 3 Minuten Lesezeit

1,2 Millionen Euro sollen in die Vergrößerung investiert werden.

HArd Die auf die Planung, Herstellung und Errichtung von Holzhäusern spezialisierte Alpina Hausbau GmbH steht vor einer umfassenden und mehrteiligen Erweiterung des Firmenstammsitzes in Hard. Diesbezügliche Pläne bestätigt der geschäftsführende Gesellschafter Josef Fessler. Nach dem Abschluss der Behördenverfahren sei der Start hierfür per März oder April 2020 vorgesehen.

Demnach werde man die bestehende Produktionshalle um rund 25 Meter verlängern und dadurch etwa 500 Quadratmeter mehr an Nutzfläche dazubekommen. Gleichzeitig werde auch eine angrenzende Lagerhalle um etwa 25 Meter verlängert, was diese insgesamt um rund 160 Quadratmeter vergrößere.

Als Herzstück der nunmehrigen Investitionen bezeichnet Fessler allerdings die neue vollautomatische CNC-Abbundanlage für den Holzzuschnitt und den dazugehörenden Abbundtisch. Dazu komme ein neues Dämmportal.

Weitere Automatisierung

Mit diesen teils gerade in Betrieb gegangenen neuen Anlagen sei es unter anderem möglich, vorgefertigte Wand- und Dachelemente maschinell mit unterschiedlichsten Materialien zu dämmen. Die Investitionen würden damit eine weitere Automatisierung der Produktionsabläufe ermöglichen, erklärt Geschäftsführer Josef Fessler.

Millioneninvestition

Die baulichen Erweiterungen sollen bis Jahresende 2020 abgeschlossen werden. Innerhalb der kommenden zwei Jahre sei auch noch die Errichtung einer rund 300 Quadratmeter großen, freistehenden Lagerhalle geplant, wo Baufertigteile (Dach- und Wandelemente) gelagert werden sollen. Hier hänge der Zeitplan allerdings von einem angrenzenden Bauvorhaben der ÖBB ab. Das gesamte Investitionsvolumen beziffert Fessler mit mehr als 1,2 Millionen Euro.

40 Mitarbeiter

Der Holzhaus-Hersteller beschäftigt rund 40 Mitarbeiter und unterhält neben dem Stammsitz in Hard auch eine Niederlassung im schweizerischen St. Margrethen. Das Tätigkeitsgebiet erstreckt sich von Vorarlberg auch in andere Bundesländer, zudem in die Schweiz und nach Süddeutschland. Zu den Kunden gehören insbesondere Häuslebauer und die Errichter von Kleinwohnanlagen.

Dabei werde das Unternehmen sowohl mit dem Neubau als auch mit Zubauten und Erweiterungen sowie Sanierungen beauftragt. Grundsätzlich könne man als Generalunternehmer ein schlüsselfertiges Holzhaus (auch als Passivhaus) inklusive aller Planungen liefern, so Fessler. Mitunter werde man auch mit Teilbereichen beauftragt. Es gibt eine eigene Tischlerei für den Innenausbau. Die Wurzeln der Firma reichen in das Jahr 1976 zurück. Das erste „Alpina“-Haus wurde 1982 errichtet.

„Die Investitionen ermöglichen eine weitere Automatisierung der Produktionsabläufe.“