Deutsche Bank macht 5,7 Milliarden Verlust

Markt / 30.01.2020 • 19:30 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Frankfurt Die Deutsche Bank ist 2019 wegen des Konzernumbaus noch tiefer in die roten Zahlen gerutscht als befürchtet. Unter dem Strich stand im vergangenen Jahr ein Minus von rund 5,7 Milliarden Euro nach einem Verlust von 52 Millionen Euro ein Jahr zuvor. Die Erträge gingen 2019 um acht Prozent auf 23,2 Milliarden Euro zurück, während die Kosten vor allem wegen der Milliardenaufwendungen im Zusammenhang mit dem Konzernumbau um sieben Prozent auf etwas mehr als 25 Milliarden Euro kletterten. Nun richtet die Bank den Blick nach vorne. Das Institut habe den radikalsten Umbau seit zwei Jahrzehnten gut vorangebracht, sagt Vorstandschef Christian Se­wing. „Wir spüren Rückwind. Auch im Jahr 2020.“ Man wolle die Marktposition wieder ausbauen. „Wir greifen an – und das nachhaltig.“ In diesem Jahr wird ein Gewinn angestrebt – zumindest vor Steuern. Allerdings werde man weiter von Umstrukturierungen betroffen sein.