Schüler fit in Geld-Fragen machen

Markt / 06.02.2020 • 20:03 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Verband Financial Planners informiert kostenlos in Vorarlbergs Schulen.

Wien Je früher Kinder und Jugendliche ein Gefühl für Geld entwickeln, desto leichter fällt ihnen im Erwachsenenalter die finanzielle Lebensplanung. Der Österreichische Verband Financial Planners bietet mit Unterstützung des Bundesministeriums für Bildung, Wirtschaft und Forschung sowie des Instituts für Wirtschaftspädagogik an der WU Wien ab sofort Finanzbildung in Schulen an. Denn ein Schulfach, das sich speziell mit praktischen Fragen rund um Geldverdienen und Sparen beschäftigt, gibt es in Österreich nicht.

Die Mitglieder des Verbandes Financial Planners sind in ihrem Verhaltenskodex verpflichtet, als „Finanzbildner“ anbieter- und produktneutral zu agieren. Insgesamt 60 Experten haben sich dazu entschlossen, zur Verfügung zu stehen, um Kinder und Jugendliche altersgerecht an Geld-Themen heranzuführen, und sind mit Ende Februar 2020 in den Bundesländern einsatzbereit. Dabei wird den Jugendlichen beispielsweise anschaulich erklärt, was Inflation bedeutet. „Ein Paradebeispiel dafür ist die Kugel Eis, die heute für 1 Euro zu haben ist, nächstes Jahr z.B. bei 1,10 Euro liegt und in zwei Jahren möglicherweise bei 1,20 Euro, während sich die Menge an Eis, die man erhält, nicht verändert“, so Otto Lucius, Gründer des Verbandes und Vorstandsbeauftragter für Finanzbildung.

Deren Dienste stehen allen interessierten Lehrern und Schulen kostenfrei zur Verfügung. Anfragen mit dem Betreff Finanzbildung an office@afp.or.at.