Swiss verlängert reduzierten Flugplan bis 17. Mai

Schweizer Fluglinie Swiss setzt auf staatliche Unterstützung und verlängert gestutzten Flugplan.
bERN; zÜRICH Was in Österreich derzeit in Sachen AUA diskutiert wird, ist auch in der Schweiz ein großes Thema. Der Schweizer Staat bereitet für die von der Coronakrise gebeutelte Luftfahrt im Land – darunter vor allem auch für die Lufthansa-Tochter Swiss – Überbrückungshilfen vor. Bis Ende April soll das Modell stehen. Swiss und weitere Luftfahrtbetriebe (z.B. Flughäfen), die für die Infrastruktur der Schweiz von Bedeutung sind, sollen künftig Staatshilfen beantragen können. Die ersten Maßnahmen werden Ende April in Kraft treten, erklärt die Schweizer Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga.
Bis dahin und noch weitere zwei Wochen (bis 17.Mai) wird Swiss aufgrund der weiterhin bestehenden Reisebeschränkungen ihren derzeitigen Minimalflugplan verlängern. Die Swiss bietet neben dem drastisch eingeschränkten Flugplan für die Kurz- und Mittelstrecke in ausgewählte europäische Städte ab den Airports Zürich und Genf bis dahin drei wöchentliche Langstreckenflüge nach New York an.
Neben dem Linienflugbetrieb sorgt die Swiss für den Rücktransport von Schweizern aus dem Ausland und sorgt mit Frachtflügen für den Transport dringend benötigter medizinischer Güter und den Warenfluss für die Schweizer Wirtschaft.