Gastronomie und Hotellerie

Markt / 17.11.2020 • 22:13 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Gastronomie und Hotellerie

Wie hoch ist der Umsatzersatz?

In der Gastronomie wird der Novemberumsatz pauschal mit 80 Prozent ersetzt. Der Höchstbetrag liegt bei 800.000 Euro. Die Mindesthöhe sind 2300 Euro.

 

Muss der Umsatz gänzlich ausfallen?

Initiative wird nicht bestraft. Daher sind auch Unternehmen voll anspruchsberechtigt, die Umsätze durch z. B. Take-Away erzielen.

Können auch Neugründer einen Umsatzersatz beantragen?

Ja. Das Unternehmen muss lediglich vor dem 1. November 2020 Umsätze erzielt haben.

 

Sind Umsatzersatz und Kündigungen von Mitarbeitern vereinbar?

Nein. Der Erhalt von Arbeitsplätzen ist eine Grundvoraussetzung.

 

Wie sieht es mit Umsätzen aus unterschiedlichen Branchen aus?

Erzielt der Unternehmer sowohl Umsätze in einer Branche, die nach den Kriterien in der Verordnung direkt von den Einschränkungen des Lockdowns betroffen ist, als auch Umsätze in einer Branche, die nicht betroffen ist, so bekommt er jene Branchenanteile, die direkt betroffen sind, teilweise ersetzt.

Sind Hotels anspruchsberechtigt, wenn sie Geschäftsreisende beherbergen?

Sie sind voll anspruchsberechtigt.

 

Welche Förderungen verringern den Lockdown-Umsatzersatz?

Folgende Förderungen verringern den maximal auszahlbaren Höchstbetrag: Covid-19-Kredithaftungen im Ausmaß von 100 Prozent, die noch nicht zurückbezahlt wurden. Covid-19-Zuwendungen von Bundesländern, Gemeinden oder regionalen Wirtschafts- und Tourismusfonds.

 

Bekomme ich den Zuschuss auch, wenn ich mein ganzes Personal in Kurzarbeit schicke?

Ja. Kurzarbeit und Umsatzersatz können kombiniert werden. Die Zahlungen werden nicht gegengerechnet.

 

Haben landwirtschaftliche Betriebe und Privatzimmervermieter Anspruch auf den Umsatzersatz?

Für die Land- und Forstwirtschaft, die etwa mit einem Buschenschankbetrieb direkt betroffen ist, als auch für Privatzimmervermieter wird ein Umsatzersatz vom Bundesministerium für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus abgewickelt.

 

Muss er zurückgezahlt werden?

Grundsätzlich nicht. Außer bei Verletzung der Auskunfts- oder Sorgfaltspflichten bei der Beantragung.

 

Bis wann kann der Umsatzersatz beantragt werden?

Spätestens bis 15. Dezember 2020.

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