Taxibranche sieht sich durch Gesetzesänderung bedroht

Markt / 19.11.2020 • 19:56 Uhr / 1 Minuten Lesezeit
Bernhard Drexel ist Sprecher der 120 Taxibetriebe in Vorarlberg. sams
Bernhard Drexel ist Sprecher der 120 Taxibetriebe in Vorarlberg. sams

Feldkirch Durch die Coronakrise ohnehin gebeutelt, bahnt sich für die Taxibranche neuer Ärger an. Grund sind die von Ministerin Leonore Gewessler geplanten Änderungen des Gelegenheitsverkehrs-Gesetzes. Diese öffne Anbietern wie Uber Tür und Tor und stelle das Taxigewerbe vor ernsthafte Existenzbedrohungen, kritisiert Taxi-Sprecher Bernhard Drexel.

Konkret soll für „im Wege von Kommunikationsdiensten“ bestellte Fahrten der Taxitarif entfallen. Dazu komme, dass Unternehmen wie Uber bisher den Wettbewerbsvorteil der Steuerfreiheit ausspielen konnten. „Im Gegensatz zu den heimischen Taxiunternehmen brauchen sich diese Anbieter nicht um Flotte und Lenker zu kümmern, sondern können sich voll auf einen Preiskampf einlassen, der uns in die Knie zwingt”, so Drexel. 

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