1zu1: Konzepte für Zeit nach Kurzarbeit gefragt

Markt / 22.11.2020 • 21:07 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Hannes Hämmerle, Geschäftsführer 1zu1 Prototypen. vn
Hannes Hämmerle, Geschäftsführer 1zu1 Prototypen. vn

Dornbirn „Es ist ein großer Teil unserer täglichen Managementarbeit geworden, dass wir uns mit Vorgaben, Gesetzen, Abstandsregeln, Zutrittsrechten, Heimarbeit etc. beschäftigen. Ich würde sagen, das nimmt täglich ein bis drei Stunden in Anspruch, „sagt 1zu1-Geschäftsführer Hannes Hämmerle. Während viele Dinge wie Videokonferenzen inzwischen tagesüblich geworden sind, sei es leider schwierig, mit den Kunden vor Ort Gespräche zu führen. „Unser Geschäftsmodell basierte auf persönlichem Kontakt.“

Derzeit ist 1zu1 in Kurzarbeit. Diese Unterstützung helfe sehr. Schwierig werde es jedoch danach, sollte man die Auslastung in der Kurzarbeitsperiode nicht hochbekommen. Ohne volles Arbeitspensum nach der Kurzarbeit stünden enorme finanzielle und soziale Belastungen ins Haus. „An diesem Thema sollte unsere Regierung jetzt arbeiten“, sagt Hämmerle.

Wo Home Office möglich sei, werde das genutzt. „Da wir jedoch ein Produktionsunternehmen sind, sind 80 Prozent der Belegschaft im Haus. Hier wurden alle möglichen Sicherheitsmaßnahmen installiert.“

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