Mehele Landtechnik kommt gut durch die Krise

Markt / 24.11.2020 • 19:52 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

In Hohenems wurde neues Betriebsgebäude eröffnet.

Hohenems Das Landtechnik-Unternehmen Mehele erwartet für das Geschäftsjahr 2020 einen Umsatz von rund sechs Millionen Euro. Damit bewege man sich in etwa auf dem Niveau von 2019, wie Rainer Mehele erklärt. Bis auf zwei Wochen im Frühjahr, in denen es ruhig gewesen sei, könne man heuer bislang auf eine konstante Entwicklung zurückblicken.

Der Grund dafür liegt darin, dass die Kunden zu 90 Prozent aus der Land- und Forstwirtschaft stammen, die restlichen zehn Prozent entfallen auf Kommunen und Private. “Die Land- und Forstwirtschaft gilt als versorgungskritisch und deshalb müssen Landwirte neue Maschinen kaufen oder vorhandene Maschinen oder Traktoren zur Reparatur oder zum Service bringen können”, so Mehele. Deshalb sei die Werkstatt auch während des Lockdowns geöffnet. Betriebsrelevantes wie winterhartes Material könne ebenso gekauft werden. 

Die Kunden von Mehele stammen vor allem aus Vorarlberg, aber auch aus dem Allgäu, dem Schweizer Rheintal oder Tirol. Pro Jahr verkauft das Familienunternehmen mit 14 Mitarbeitern rund 60 neue und gebrauchte Traktoren bzw. landwirtschaftliche Fahrzeuge.

Vor wenigen Wochen hat Mehele in der Radetzkystraße die Errichtung des neuen Betriebsgebäudes abgeschlossen. Auf einer Nutzfläche von 1000 Quadratmetern befinden sich Büro- und Verkaufsräume, Ersatzteillager, Werkstätte, Personal- und Besprechungsräume. An dem Standort unterhielt Mehele schon bisher eine Lager- und Ausstellungshalle. Der Standort im Stadtzentrum wird aufgelassen.

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