ÖGK-Inserate: Nicht rechtswidrig

Markt / 24.11.2020 • 19:52 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Wien Die parlamentarische Anfrage von Gerald Loacker (Neos) betreffend “Verdacht der Selbstbereicherung durch einen ÖGK-Funktionär” wurde durch Gesundheitsminister Rudolf Anschober beantwortet.

Dabei geht es um den Vorarlberger Wirtschaftsbund-Direktor Jürgen Kessler, der während seiner Amtszeit als ÖGK-Landesvorsitzender über die Anzeigenagentur Media Team, an der er beteiligt ist, in der WKV-Zeitung “Die Wirtschaft” inserierte. „Die eingeholten Informationen haben laut Auskunft der befassten Mitarbeiter keinen Grund zur Annahme einer rechtswidrigen Vorgangsweise oder eines aufsichtsbehördlichen Handlungsbedarfs ergeben“, heißt es in der Anfragebeantwortung. Und weiter: „Nach Mitteilung der ÖGK hat der Vorsitzende des Landesstellenausschusses der ÖGK Vorarlberg im Zusammenhang mit den Inseraten keinen Einfluss auf Mitarbeiter der Landesstelle ausgeübt.“ Ergänzend habe die ÖGK dargelegt, dass zwei Inserate kostenfrei geschaltet worden seien. Lediglich ein Inserat war kostenpflichtig (1960 Euro netto).

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