BTV büßt 2020 Gewinn ein

Markt / 01.04.2021 • 20:44 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Bankenchef Burtscher: “In Zeiten von Corona nicht zu verhindern.“

Innsbruck Die Bank für Tirol und Vorarlberg (BTV) zieht für das Geschäftsjahr 2020 Bilanz. Dass der Gewinn – konkret der Konzernjahresüberschuss – von 126,7 auf 53 Millionen Euro sank, sei, so Vorstandsvorsitzender Gerhard Burtscher, in Zeiten von Corona nicht zu verhindern gewesen. Als Gründe nennt er die um 46,4 Millionen Euro höhere Risikovorsorge, das um 22,8 Millionen Euro geringere Beteiligungen-(At-equity)-Ergebnis sowie die Ergebnisse der Seilbahnen. Denn die BTV hält Beteiligungen an den Silvretta Montafon Bergbahnen sowie den Mayrhofner Bergbahnen und die Seilbahnen hatten coronabedingt bekanntlich eine kaum vorhandene Wintersaison.

Stolz ist man bei der Bank aber auf das Vertrauen der Kunden. Das zeige sich beispielsweise im Anstieg der betreuten Kundengelder um 721 Millionen auf nun 16,438 Milliarden Euro. Die Bilanzsumme stieg 2020 auf 13,97 Milliarden Euro. Das Eigenkapital erhöhte sich um 38 Millionen auf 1,79 Milliarden Euro.

Gerade in Krisenzeiten gehe es darum, sich als verlässlicher Partner zu positionieren, betont Burtscher. Positives Feedback bekam die BTV zudem von ihren Arbeitnehmern: Sie brachten ihren Arbeitgeber im österreichischen Ranking von trend, Statista, kununu und Xing in der Kategorie Banken unter die besten 10 Arbeitgeber der Branche. „Hier zu den Top 10 zu zählen, freut uns sehr“, so Gerhard Burtscher.

Bilanz BTV 2020

Eigenkapital 1,79 Milliarden Euro (+38 Mill.)

Finanzierungen an Kunden 8,15 Milliarden Euro (+115 Mill.)

Betreute Kundengelder 16,4 Milliarden Euro (+721 Mill.)

Bilanzsumme 13,9 Milliarden Euro (+1,4 Mrd.)

Risikovorsorgen im Kreditgeschäft -47,3 Millionen Euro (Vorjahr: – 900.000 Euro)

Konzernjahresabschluss 53 Millionen Euro (-73,7 Mill.)