Smart gedämpft in die mobile Zukunft

XeelTech präsentiert auf IAA Mobility nächste Innovation für den Weltmarkt.
St. Anton, münchen Die IAA Mobility in München widmet sich derzeit der Mobilität der Zukunft. Mit dabei auf der Messe ist auch XeelTech. Die Innovationsschmiede aus St. Anton im Montafon präsentiert dort eine Weltneuheit.
Das Tochterunternehmen von Inventus (St. Anton) und der Stiwa Group (OÖ) hat bereits mit den Bedienelementen mit haptischem Feedback, die bei Haushaltsgeräten, Computermäusen oder Joysticks zur Anwendung kommen, weltweit für große Resonanz gesorgt. Die neueste technologische Innovation trägt den Namen „Rheoshox“. Dahinter verbirgt sich ein Dämpfersystem, das mittels Software konfiguriert und in Echtzeit an jegliche Situation angepasst werden kann. Anwendung findet es in Motorrädern, Autos, Industriemaschinen, Haushalts- oder Fitnessgeräten.
Situativ für mehr Leistung
Mit Rheoshox kann beispielsweise die Dämpfung eines Motocross im Millisekunden-Takt an unebene Untergründe angepasst werden, um so den Fahrer vor starken Erschütterungen zu schützen und gleichzeitig das Optimum an Leistung zu erzeugen. „Unser situatives Dämpfverhalten ermöglicht es, Sicherheit, Performance und Komfort der Produkte unserer Kunden maßgeblich zu steigern und Anwendungen zu adressieren, die mit anderen adaptiven Dämpfersystemen nicht machbar sind“, erklärt Geschäftsführer Josef Brandmayr.
Auf der IAA Mobility, die noch bis Sonntag dauert, wird die Technologie zum ersten Mal der Fachwelt vorgestellt. „Damit heben wir uns ganz klar vom Rest des Marktes ab. Die IAA als weltweite Flaggschiff-Veranstaltung der Mobilitätsbranche ist die perfekte Bühne für die Vorstellung eines solchen Gamechangers“, sagt COO Philipp Sachs
Mit Rheoshox will XeelTech ganz vorne mitmischen. „Wir erleben gerade einen Wandel in der Mobilitätsbranche, den es so noch nie gab. Fahrzeuge sollen smarter, sicherer, effizienter und umweltschonender werden. Wir sind davon überzeugt, dass wir mit Rheoshox die Zukunft der Mobilität mitgestalten werden“, betont Geschäftsführer Stefan Battlogg. Aber Mobilitätsanwendungen seien erst der Anfang. „Wir visieren eine Reihe von Branchen mit immensem Potenzial für unsere Technologie an.“ VN-reh