Sauber heizen für alle: 100 Prozent Förderung

Markt / 03.01.2022 • 19:53 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Das Umweltministerium dreht am Thermostat und macht Förderungen locker. Y.Weiss
Das Umweltministerium dreht am Thermostat und macht Förderungen locker. Y.Weiss

Einkommensschwache Haushalte erhalten mehr Unterstützung.

Wien Für besonders einkommensschwache Haushalte wird der Heizkesseltausch 2022 mit bis zu 100 Prozent gefördert. Damit werde der Umstieg von Öl-, Kohle- und Gasheizungen auf Alternativen für alle möglich, heißt es aus dem Umweltministerium. Ab sofort sind jetzt Anträge für die Förderung unter www.sauber-heizen.at möglich. Die Zusatzförderung für Menschen mit geringem Einkommen ergänzt das bestehende Förderangebot für mehr Klimaschutz beim Heizen.

Die vollen 100 Prozent Förderungen können Haushalte beantragen, deren Einkommen bei einem Einpersonenhaushalt 1454 Euro netto nicht übersteigt. Eine 75-prozentige Förderung erhalten Einpersonenhaushalte, deren Einkommen 1694 Euro netto nicht übersteigt. Begleitet wird die Förderung von einer Energieberatung. Die Förderung wird vom Bund finanziert und mit den Bundesländern umgesetzt. Weiterhin gibt es unabhängig vom Einkommen 7500 Euro beim Umstieg auf eine neue, grüne Heizung.

Ministerin Leonore Gewessler: „Der Umstieg auf eine moderne Heizung soll unabhängig vom Geldbeutel sein.“ Für den Erhalt der Zusatzförderung ist eine Förderungszusage der Bundes- und Landesförderstellen für die jeweilige Basisförderung Voraussetzung.

Du hast einen Tipp für die VN Redaktion? Schicke uns jetzt Hinweise und Bilder an redaktion@vn.at.