Mehr Rechte für Reisende bei Flügen über die EU-Grenzen

Markt / 07.04.2022 • 22:12 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Luxemburg Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat die Rechte von Fluggästen gestärkt. Wer mit deutlicher Verspätung an seinem Ziel an einem Endflughafen außerhalb der EU ankommt, kann Anrecht auf eine Entschädigung von bis zu 600 Euro haben. Dies gelte auch, wenn der Flug oder die Flüge von einer Airline aus einem Drittstaat durchgeführt worden seien.

Entscheidend sei, dass die Reise in einem EU-Land angetreten wurde, damit die Verbindung in den Geltungsbereich der EU-Fluggastrechteverordnung fällt. Die EU hat die Rechte von Fluggästen und vor allem, wie viel Entschädigung ihnen bei Verspätung oder Flugausfällen zusteht, klar geregelt: Grundsätzlich haben Reisende die Möglichkeit, bei kurzen Flügen bis zu 250 Euro einzufordern, wenn ihre Verbindung gestrichen oder stark verspätet ist. Das gilt für Flüge unter 1500 Kilometern, bei längeren Strecken steigt die Entschädigungshöhe auf bis zu 600 Euro.

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