wirtschaft aktuell

Markt / 19.04.2022 • 22:09 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

50.000 in Kurzarbeit

Wien Trotz eines Personalmangels in vielen Unternehmen sind nach wie vor fast 50.000 Menschen in Österreich in Kurzarbeit, Tendenz steigend. Laut Arbeitsministerium ist das ein Anstieg um 4312 Personen binnen einer Woche. Grund für die Voranmeldungen zur Kurzarbeit seien großteils die kriegsbedingten Lieferengpässe.

 

US-Zinssatz von 3,5 Prozent

Washington Der US-Notenbanker James Bullard plädiert für eine Anhebung der US-Zinsen auf 3,5 Prozent bis zum Jahresende, um die hohe Inflation auszubremsen. Dahin könne man aber nicht in einem Schritt kommen und die Anhebungen sollten auch jeweils nicht bei mehr als 0,5 Prozentpunkten pro Schritt liegen.

 

Sprachschulen in Not

London Einst waren sie beliebtes Ziel für Schüler aus aller Welt: Durch den Brexit und die Pandemie sind etliche britische Sprachschulen in Existenznot geraten. Der Verband Tourism Alliance rechnet für heuer mit einem Umsatzeinbruch, der 40.000 Jobs gefährde, wie der „Observer“ berichtet. Vor dem Brexit waren dem Verband zufolge jährlich mehr als 1,5 Millionen Kinder und Jugendliche über organisierte Schultrips oder individuelle Sprachreisen nach Großbritannien gekommen. Sie machten etwa elf Prozent der jährlichen Tourismuseinnahmen aus.

 

Fernwärme statt Gas

Kopenhagen Dänemark will sich schnellstmöglich frei von russischem Gas machen und Haushalte auf umweltfreundlichere Alternativen umstellen. Laut Ministerpräsidentin Mette Frederiksen sollen alle Hausbesitzer mit Gas- oder Ölheizungen bis Ende 2022 Bescheid bekommen, ob sie Fernwärme beziehen können oder nicht. Bei wem dies nicht möglich ist, der soll Wärmepumpen bekommen oder auf dänisches Gas umgestellt werden.

 

Touristiker in der Schweiz zufrieden

Genf Der Schweizer Tourismus zieht zum Abschluss der Wintersaison 2021/22 positive Bilanz. Insgesamt sei die Auslastung etwa bei 85 Prozent der Vor-Corona-Zeit gewesen. Vor allem die einheimischen Gäste seien ein „Rettungsanker“ gewesen.