Spar will keine Kontrolle der FFP2-Maskenpflicht durch Mitarbeitende

Markt / 21.04.2022 • 18:47 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Dornbirn Die nur noch in wenigen Bereichen wie etwa in Geschäften des Lebensmitteleinzelhandels verbliebene Verpflichtung zum Tragen von FFP2-Masken bringt bekanntlich diverse Handelsvertreter auf die Barrikaden. So hat zuletzt auch Carina Pollhammer, Geschäftsführerin von Spar Vorarlberg und Obfrau der Sparte Handel, ein Ende der FFP2-Maskenpflicht im Handel und ein Ende der kollektiven Bevormundung sowie das Setzen auf Eigenverantwortung gefordert.

Nichttragen nicht kontrollieren

Die Handelskette Spar verdeutlicht auch österreichweit noch einmal ihre Sicht der Dinge. Denn das Unternehmen wehrt sich explizit dagegen, die bestehende FFP2-Maskenpflicht für Kunden zu kontrollieren. In einem Informationsschreiben steht zu lesen: „Mitarbeitende sowie Kundinnen und Kunden sind verpflichtet, eine FFP2-Schutzmaske zu tragen. Alle Kunden bekommen von Spar, solange der Vorrat reicht, eine FFP2-Maske pro Tag gratis zur Verfügung gestellt. Unsere Mitarbeitenden machen alle Kundinnen und Kunden, welche keine FFP2-Maske tragen, höflich auf die Maskenpflicht aufmerksam und überreichen eine Gratismaske. Das ist alles, was wir tun können, denn ein eventuelles Nichttragen von Masken kann auch gesundheitliche Gründe haben und es steht unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern nicht zu, dies zu kontrollieren.“