Wirtschaft Aktuell

Markt / 29.04.2022 • 20:09 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
In der Schweiz bislang nicht gewohnt: Aktionäre der Credit Suisse gegen das Management.Reuters
In der Schweiz bislang nicht gewohnt: Aktionäre der Credit Suisse gegen das Management.Reuters

4,9 Prozent plus

Wien In den Frühjahrs-KV-Verhandlungen gibt es seit Freitag ein weiteres Ergebnis. Die KV-Löhne und Gehälter in der Papierindustrie für rund 8000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter steigen per 1. Mai um 4,9 Prozent. Ist-Löhne und -Gehälter erhöhen sich um 4,75 Prozent oder zumindest 120 Euro, teilte die Gewerkschaft GPA nach der dritten Verhandlungsrunde mit Vertretern der Wirtschaftskammer (WKÖ) mit. Lehrlingseinkommen steigen demnach überproportional.

 

Weniger Bier getrunken

Wien Während der Coronakrise haben die Menschen in Österreich weniger Bier getrunken als je zuvor. Lag der Pro-Kopf-Konsum im Wirtschaftsjahr 2019/20 noch bei rund 107 Litern, sank er im Zeitraum von Juli 2020 bis Juni 2021 um 3,5 Liter auf 103,6 Liter, wie aus einer Erhebung der Statistik Austria hervorgeht. Grund dürften die Schließungen von Restaurants und Bars wegen der Coronapandemie gewesen sein. Eine starke Zunahme gab es hingegen beim Pro-Kopf-Verbrauch von Kartoffeln, der auf den höchsten Wert seit 1995 stieg (um 3,7 Kilo auf 61 Kilo).

 

Entlastung verweigert

Zürich Nach Milliardenverlusten hat das Management der zweitgrößten Schweizer Bank Credit Suisse (CS) von den Aktionären einen Denkzettel bekommen. Bei der Generalversammlung verweigerten sie dem Verwaltungsrat und der Geschäftsleitung am Freitag die Entlastung für das Jahr 2020 mit 59,95 Prozent “Nein”-Stimmen. CS-Präsident Axel Lehmann nahm die Entscheidung am Freitag “mit Bedauern” zur Kenntnis. Der Verwaltungsrat werde nun über das weitere Vorgehen beraten.