wirtschaft aktuell

Markt / 10.05.2022 • 22:07 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Nachholeffekt

Wien Ein bereits Ende des vergangenen Jahres sichtbarer Nachholeffekt bei den Firmeninsolvenzen hat sich 2022 fortgesetzt. Nachdem zuletzt viele staatliche Coronahilfen ausliefen, gab es heuer in Österreich im ersten Quartal 1050 und damit um 117 Prozent mehr Pleiten als im Jahr zuvor. Gleichzeitig ging laut Statistik Austria im ersten Quartal auch die Zahl der Registrierungen zurück, mit 15.393 lag man hierbei um 36 Prozent unter dem Niveau des Vorjahres.

 

Wirtschaftskriminelle

Zürich Die Anzahl der von Schweizer Gerichten verhandelten Fälle von Wirtschaftskriminalität hat 2021 um ein Viertel zugenommen. Der Gesamtschaden belief sich laut der Beratungsfirma KPMG auf über eine halbe Milliarde Franken. Bei den insgesamt 68 Delikten, in denen es um Beträge von mindestens 50.000 Franken ging, wurden Fälle mit einer Gesamtschadenssumme von 567 Millionen Franken verhandelt.

 

Zinsanhebung

Eltville Der Deutsche-Bundesbank-Präsident Joachim Nagel hält eine erste Zinsanhebung der Europäischen Zentralbank (EZB) im Juli für sinnvoll, sollte der aktuelle Inflationsschub anhalten. Im gegenwärtigen Umfeld sei es umso wichtiger, dass Notenbanken rechtzeitig handelten, sagte Nagel am Dienstag auf einer Veranstaltung der Bundesbank in Eltville. „Da die Inflation im Euroraum weiterhin hochgeht, müssen wir handeln“, sagte er laut Redetext.