Wie der Flughafen Altenrhein zukunftsfit wird

Markt / 21.06.2022 • 19:00 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Die Sanierung der Piste vom Belag bis zum gesamten Beleuchtungssystem ist die wichtigste Investition.  <span class="copyright">FA/Dietsche</span>
Die Sanierung der Piste vom Belag bis zum gesamten Beleuchtungssystem ist die wichtigste Investition.  FA/Dietsche

Pistensanierung und bessere Infrastruktur als Ziel. Auch Ersatz für Embraer E170 angedacht.

Altenrhein Nein, es rumpelt nicht, wenn man auf dem People’s Airport in Altenrhein landet. Damit die Landung des eigenen Linienjets und der Flugzeuge z. B. der Teilnehmer des Weltwirtschaftsforums Davos oder anderer privater Flieger auch künftig sanft ist, wird die Peoples Gruppe jetzt initiativ, wie der CEO des Unternehmens, Thomas Krutzler, informiert.

„Die wichtigste Investition in Altenrhein ist die Sanierung der Piste. Derzeit wird projektiert, die Arbeiten sollen im Jahr 2024 über die Bühne gehen. Der Flugplatz wurde im Jahr 1926 gegründet: Die AG für Dornierflugzeuge (Do-Flug AG) war die Antwort des Deutschen Reichs, das an dieser Firma mit 51 Prozent größter Gesellschafter war (weitere Gesellschafter waren Flugpionier Claude Dornier und die Dornier Metallbauten GmbH) auf das Bauverbot für Flugzeuge durch die Versailler Verträge.  Die damals 600 lange Piste wurde über die Jahre in mehreren Etappen auf heute 1500 Meter verlängert. Bei der anstehenden Sanierung wird der Pistenbelag und das Beleuchtungssystem des Flugplatzes eneuert, zu Betriebsstilllegungen werde es nicht kommen, da die Arbeiten als Nachtbaustelle über mehrere Monate verteilt durchgeführt werden.

<p class="caption">People´s-CEO Thomas Krutzler: „Keine Beeinträchtigung unseres Flughafens und unserer Strecken.“ <span class="copyright">FA</span></p>

People´s-CEO Thomas Krutzler: „Keine Beeinträchtigung unseres Flughafens und unserer Strecken.“ FA

Doch nicht nur die Piste wird einer Generalertüchtigung unterzogen, in dem 15-Millionen-Euro-Investitionspaket sind auch die Teilsanierung der betriebseigenen Hangars, die Erweiterung des Parkplatzes und zwei neue Feuerwehrfahrfahrzeuge inkludiert. Nachgedacht werde auch über die Anschaffung eines Nachfolgers für die Embraer E 170, die derzeit im Einsatz ist. Das aber, so Krutzler ist langfristig angedacht, aber eigentlich logisch. „Irgendwann rentiert sich ein neues Flugzeug, denn auch die Services für das aktuelle Modell werden immer kostenintensiver.“

Keine Flugabsagen, kein Chaos

Aktuell ist Peoples vor Flugausfällen und Personalengpässen gefeit, berichtet Krutzer im Gespräch mit den VN, das zeichne Altenrhein und People´´s aus, weil man ohne Wartezeiten oder Flugabsagen und damit ohne Stress ans Flugziel komme. Im September wird auch der Flugplan nach Wien wieder um weitere Flüge erweitert, sieht der Aviation-Manager optimistisch in die Zukunft.