Auch Hilti spürt Verwerfungen

Markt / 27.09.2022 • 20:18 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Hilti geht von einer abflauenden Konjunktur in der Bauindustrie aus. hilti
Hilti geht von einer abflauenden Konjunktur in der Bauindustrie aus. hilti

Betriebsergebnis ging in acht Monaten­ um mehr als ein ­Drittel zurück.

Schaan Die internationalen Verwerfungen sowie erhebliche Investitionen in den Aufbau des Softwaregeschäftes haben deutliche Spuren bei den Erträgen der Liechtensteiner Hilti Gruppe hinterlassen.

So sei zwar der Umsatz in den ersten acht Monaten 2022 um 6,1 Prozent auf 4,1 Milliarden Schweizer Franken gestiegen. Allerdings reduzierte sich das Betriebsergebnis um 36 Prozent auf 392 Millionen Franken. Dabei müsse jedoch auch berücksichtigt werden, dass es negative Basiseffekte gebe, die sich bis zum Jahresende ausgleichen werden. „2022 ist für Hilti ein außerordentlich anspruchsvolles Jahr. Wir unternehmen massive Anstrengungen, um den Margenrückgang zu begrenzen, der durch die enormen Kostensteigerungen in unserer Lieferkette verursacht wird, während wir die hohen strategischen Investitionen fortsetzen“, erklärt CEO Christoph Loos. Aufgrund der anhaltenden Inflation, zunehmenden Unsicherheiten in der Energieversorgung, politischen Spannungen und steigenden Zinsen erwarte die Hilti Gruppe für die kommenden Monate eine nachlassende Wachstumsdynamik in der globalen Bauindustrie.

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