„Auf der Überholspur“: Dieser Streckenausbau wird in Vorarlberg nun vorgezogen

Markt / 02.02.2024 • 16:10 Uhr
„Auf der Überholspur“: Dieser Streckenausbau wird in Vorarlberg nun vorgezogen
Daniel Zadra besuchte Leonore Gewessler, um über den Schienenausbau zu sprechen. VN/Hartinger, Canva

Mit guten Nachrichten kehrte Mobilitätslandesrat Daniel Zadra aus Wien zurück.

Bregenz, Wien Mit einem guten Gefühl ist Mobilitätslandesrat Daniel Zadra (Grüne) am Freitag aus Wien zurück nach Vorarlberg gereist. „Alle Ziele für heute erreicht“, lautete sein Fazit. Sein zentrales Anliegen war es, den zweigleisigen Ausbau der Zugstrecke zwischen Hard und Lustenau voranzutreiben. Und das gelang.

Zadra war zum Gespräch bei Klimaschutzministerin Leonore Gewessler (Grüne). Das Ergebnis: Die ÖBB Infrastruktur AG wird nun im nächsten Schritt mit einer Machbarkeitsstudie zum zweigleisigen Ausbau zwischen Lustenau und Hard beauftragt. „Das Projekt kann vorgezogen werden, und ich hoffe, dass wir damit auf die Überholspur gelangen“, sagte Zadra.

Daniel Zadra war zu Besuch bei Klimaschutzministerin Leonore Gewessler in Wien. <span class="copyright">BMK/Cajetan Perwein</span>
Daniel Zadra war zu Besuch bei Klimaschutzministerin Leonore Gewessler in Wien. BMK/Cajetan Perwein

Er betonte die große Bedeutung der Zweigleisigkeit in diesem Bereich, um für eine Entlastung der Stammstrecke zu sorgen und auf Verspätungen von Zügen aus Deutschland besser reagieren zu können. Denn das war bisher stets ein großes Problem.

Machbarkeitsstudie startet

Die eingeleiteten Untersuchungen sind Voraussetzung für ein Vorziehen der Baumaßnahmen. Nach der Machbarkeitsstudie sollen, wenn es nach Zadra geht, im kommenden ÖBB-Rahmenplan bereits Planungskosten für den Ausbau versehen sein. Anschließend folgt das Verfahren, und es kann gebaut werden. Wann genau das sein wird, ist aber noch unklar.

Der Landesrat setzt sich für den zweigleisigen Ausbau zwischen Hard und Lustenau ein. <span class="copyright">VN/Hartinger</span>
Der Landesrat setzt sich für den zweigleisigen Ausbau zwischen Hard und Lustenau ein. VN/Hartinger

„Vorarlberg ist schon heute ein echtes Paradebeispiel für den Ausbau der Öffis“, bekräftigte Klimaschutzministerin Leonore Gewessler. „Gemeinsam wollen wir diesen Weg auch in den kommenden Jahren fortsetzen. Der zweigleisige Ausbau Hard – Lustenau ist hier der nächste logische Schritt.“

Aufgrund Ihrer Datenschutzeinstellungen wird an dieser Stelle kein Inhalt von Iframely angezeigt.

Mobilität der Zukunft

Für Zadra ist es wichtig, den Harder Bürgermeister Martin Staudinger und den Lustenauer Bürgermeister Kurt Fischer auf seiner Seite zu wissen. Zudem freut er sich über die langfristige Zusage der ÖBB, das Projekt schnellstmöglich umzusetzen.

„Der Ausbau der Schiene ermöglicht die Mobilität der Zukunft“, sagte der Mobilitätslandesrat. Mit der Direktverbindung St. Margrethen – Dornbirn – Feldkirch und der Drei-Länder-Linie Romanshorn – St. Margrethen – Bregenz – Lindau seien zuletzt gleich zwei neue Regionalverkehrsangebote geschaffen worden. Und die Entwicklung auf der Strecke solle weitergehen.

Aufgrund Ihrer Datenschutzeinstellungen wird an dieser Stelle kein Inhalt von Iframely angezeigt.