An der Spitze angekommen: Lebenswerk-Preis für Lecher Hotelier

Rund 600 Hotels in ganz Österreich rittern im Falstaff-Hotelguide um einen Platz an der Spitze, im deutschsprachigen Raum sind es insgesamt 1380 Spitzenhäuser. Bei der Präsentation des Guides stand ein Hotelier vom Arlberg besonders im Scheinwerferlicht.
Wien, Lech Die Präsentation des Falstaff Hotelguides, der heuer zum fünften Mal erscheint, fand in entsprechend noblem Rahmen statt – bei einer Gala im Wiener Fünfsterne-Hotel Park Hyatt Vienna, das nicht nur durch den Signa-Skandal öffentliche Bekanntheit erlangte, sondern durch seine exzellente Architektur und höchste Gastlichkeit. Der richtige Ort, um die besten Hotels auszuzeichnen.

Rund 600 Hotelbewertungen in Österreich sind im Hotelführer zu finden, bei der Gala wurden von Herausgeber Wolfgang Rosam und seinem Team auch zwölf
Sonderauszeichnungen verliehen – und zwar in den Kategorien: »Best New Opening«, »Lebenswerk«, »Hotelière des Jahres«, »Bestes Gourmethotel«,
»Bestes Designhotel«, »Family«, »Nachhaltigkeit & Innovation«, »City«, »Ski«, »Spa«, »Chalet« und »Hotel des Jahres«.
Vorarlberger Top-Hotels
Vorarlberger Gastgeber konnte sich in den Top 10 der österreichischen Hotellerie ganz vorne platzieren. Das Hotel Almhof Schneider in Lech wurde mit der Höchstbewertung von 100 Falstaff-Punkten auf Platz fünf gereiht, das Burg Vital Resort in Oberlech 99 Falstaff-Punkten. Unter den fünf besten Hotels des Landes haben sich die überhaupt die Walser Gastgeber durchgesetzt. Mit dem Hotel & Chalet Aurelio, Lech am Arlberg (99 Punkte), dem A-Rosa Ifen Hotel in Hirschegg (98 Punkte) und dem Rote Wand Gourmet Hotel, Lech am Arlberg (97 Punkte) folgen drei weitere Hotels in Lech und in Hirschegg.

Aber nun zu den Sonderpreisen: The Arula Chalets in Lech wurden als “Bestes Chalet” ausgezeichnet. “Inmitten der spektakulären Landschaft des Arlbergs sind die Arula Chalets zwei außergewöhnliche Unterkünfte. Ihr Interior, für das Afs Mehrai und Amy Mercer aus London verantwortlich zeichneten, punktet zum Beispiel mit sorgfältig kuratierter Kunst, einer Graffiti-Wand, edlen Materialien, maßgefertigten Möbel und dem einen oder anderen Augenzwinkern”, ist im Guide nachzulesen.

Und der für diese Ehre noch junge Hotelier Joschi Walch (63) wurde mit dem Lebenswerkpreis ausgezeichnet. “Dass es sich bei der Unterkunft heute um ein Hotel von Weltformat mit vielfach ausgezeichneter Küche handelt, hat das ehrwürdige Haus allein ihm und seinem Weitblick zu verdanken”, heißt es in der Begründung der Falstaff-Jury, die weiter schreibt: “Unter seiner Leitung sind aus dem einstigen Gasthof mittlerweile fünf unterirdisch miteinander verbundene Häuser geworden, die in Sachen Wellness und Gourmet zu Aushängeschildern Österreichs geworden sind. Dafür beschreitet der Visionär auch ungewöhnliche Wege, unter anderem die Einrichtung eines „Culinary Labs“ oder eines Crowdfundings sowie die Veranstaltung von Feldküchen-Events.”