Leichter Umsatzrückgang für Marktführer aus Schaan – währungsbedingt

Während in Lokalwährungen ein leichtes Plus für den Technologiekonzern herausschaute, sorgt die Aufwertung des Schweizer Frankens für einen Rückgang beim Umsatz.
Schaan, Thüringen Der Liechtensteiner Bautechnologiekonzern Hilti, Arbeitgeber für Tausende Vorarlberger am Hauptsitz in Schaan und am Vorarlberger Entwicklungs- und Produktionsstandort Thüringen, legte die Umsatzzahlen für das vergangene, nicht gerade einfache Wirtschaftsjahr vor. In Lokalwährungen stieg der Umsatz der Hilti Gruppe 2025 um 1,9 Prozent. Doch die starke Frankenaufwertung führte schlussendlich in der Konzernrechnung zu einem Rückgang um 2,1 Prozent auf 6,3 Mrd. Schweizer Franken, wie das Unternehmen, das insgesamt mehr als 34.000 Mitarbeiter beschäftigt und in über 120 Ländern Geschäftsaktivitäten unterhält.

Ausgerechnet in Amerika, das unter der US-Zollpolitik ebenso leidet wie der globale Handel insgesamt, wurde laut Hilti im Jahr 2025 ein starkes Wachstum von 9,3 Prozent in Lokalwährungen verzeichnet, während der Umsatz in Europa um 1,9 Prozent zurückging. In der Region Mittlerer Osten/Afrika war das Wachstum sogar zweistellig, nämlich bei 12,9 Prozent in Lokalwährungen. Demgegenüber blieb die Entwicklung in der Region Asien/Pazifik negativ (–2,1 Prozent in Lokalwährungen).

Die anhaltende Aufwertung des Schweizer Frankens führte schlussendlich zu einem negativen Währungseffekt von 4 Prozentpunkten auf den Umsatz des größten Liechtensteiner Industrieunternehmens.