Eine außergewöhnliche Modeschau und viele Fragen

Wie junge Menschen das Thema Klimawandel angehen und was sie bei einem Klimatag alles erlebten.
Bregenz In der Gesellschaft gibt es mittlerweile – mit wenigen, aber dafür umso gewichtigeren Ausnahmen in der Weltpolitik – einen breiten Konsens, dass der Klimawandel alle und alles auf der Welt betrifft. Umso wichtiger ist es, so die Überlegung an der Handelsakademie Bregenz (HAK), bereits früh mit der Bewusstseinsbildung zu beginnen. Um diesem Bildungsauftrag nachzukommen, verwandelte sich die HAK Bregenz für einen Tag in ein interaktives Klimalabor.
In der Aula der Schule stellten sich Vertreterinnen und Vertreter aus der Vorarlberger Industrie und private Initiativen den kritischen Fragen der Schülerschaft. Repräsentantinnen und Repräsentanten aus einigen der renommiertesten Unternehmen des Landes – u. a. Loacker Recycling, Blum, Doppelmayr und Mawera – waren ebenso präsent wie die Solarkollektive EEG Hofsteig und Sonnenwert. Eine sportliche Herausforderung war das Projekt “Elektro-Watt”: Schülerinnen und Schüler durften in ein Stehbike treten und mit der gewonnenen Energie eine Glühbirne betreiben.

In den Mehrzwecksälen der Schule wurde beim Reparaturcafé Altgeräten ein zweites Leben geschenkt; gleichzeitig fanden Workshops und Diskussionen zur Müllvermeidung statt. Highlight des Events war aber eindeutig die Recycling-Modenschau: Mit Secondhand-Mode der Caritas-Initiative carla durften sich Mutige auf dem Laufsteg präsentieren und wurden von einer Jury mit Sachpreisen belohnt. Sportliche Herausforderungen, wie etwa der Recycling-Staffellauf, rundeten das Programm ab.